Schlagwort-Archiv Der Mensch androgyn

VonPeter W.

Alles ist Schöpfung

Monatsbeitrag November 2019

Alles ist Schöpfung

Von Peter W. Köhne

Nichts existiert ohne Schöpfung

Im Beitrag vom Oktober haben wir die Antwort auf die Frage gefunden, die wir im Juli gestellt hatten: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung?“ Die Antwort ist, nach Betrachtung der drei Existenzebenen, einleuchtend, die Schöpfung erfolgte ausgehend von der seelisch-informationelle Ebene.

Wir hatten gesagt: In dieser Ebene des göttlichen, heiligen Geistes gibt es noch keine Gegensätze, keine Polarität, nur das Bild davon. Daher ist dort der Mensch …… zweigeschlechtlich, androgyn, ein Hermaphrodit.

Am Anfang steht das Bild, die Idee

Der Ausgangspunkt einer Schöpfung ist demnach ein Bild, eine Idee oder eine Vision. Da dieses nichtpolare Bild in unserer polaren Welt nicht existieren kann, muss es in eine polare Struktur umgewandelt werden. Dies erfolgt im Organisatorischen Raum S2 mit den Dimensionen x5 und x6, wie schon im letzten Beitrag angedeutet. Was geschieht hier? Das Bild, die Idee, wird als Schwingungsmuster strukturiert, dessen beiden Pole auf der einen Seite die Frequenz, die Schwingungsrate, also die Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit, und auf der anderen Seite die Amplitude, die Intensität oder Stärke der Frequenz, sind. In manchen Weltanschauungen werden sie auch als Licht und Ton definiert.

Die Frequenz bestimmt dabei, welche Form oder Aussehen dieses Bild in der polaren Welt bekommt und die Amplitude sorgt für die Dichte und Ausprägung der Form. Am Ende dieser schöpferischen Entwicklung steht dann die materialisierte Form, wie wir sie in dieser Welt wahrnehmen können.

Wir sind täglich schöpferisch tätig

Wenn wir uns überlegen, wie viele Ideen, Bilder oder Visionen wir an einem Tag entwickeln, schon allein in unserer Vorstellung oder unseren Gedanken, lösen wir ständig neue Schöpfungsprozesse aus. In wieweit sie sich dann realisieren, hängt von den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Machbarkeit ab.

Ein Beispiel aus dem täglichen Leben: Mir waren Klammern zum Verschließen von Gefrierbeuteln abgebrochen. Das Geschäft, in dem ich sie sonst kaufen bekommen konnte, gab es seit kurzem nicht mehr. Ich musste also warten, bis ich das nächste Mal in die Stadt kam. Als ich in unserem Supermarkt eingekauft hatte und an der Kasse warten musste, schaute ich mich ein bisschen um und … Überraschung! Da lag eine Packung mit diesen Klammern, die ich natürlich sofort mit aufs Band legte. Ich weiß nicht, wer die dort hingelegt hatte. Ich bin danach noch einmal zurückgegangen, um noch ein Packung mitzunehmen. Solange ich auch gesucht habe, ich habe keine mehr gefunden.

Ein ganz simples Beispiel, wie sich meine Schöpfung realisiert hat. Zufall? Nein, ich hatte ja schon früher darauf hingewiesen, dass es für mich keine Zufälle gibt. Die Erfüllung meines Bildes? Das reife ‚Bild‘, das mir jetzt zugefallen ist? Darüber lohnt es sich nachzudenken!!

Aber Achtung, wie ich schon mehrmals darauf hingewiesen habe … keine Erwartungshaltung, weder negativ noch positiv, das stört den Entwicklungsprozess, den Schöpfungsablauf.

Und? Alles geklärt, wie Schöpfung funktioniert? Dann los! Aber nicht weitersagen … :-)) … Stellen wir uns jetzt folgende Frage:

Welche Schöpfungen haben sich bei mir erfüllt, ohne dass ich mir dessen bewusst geworden bin?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, im Monat November 2019 herauszufinden, was wir schon alles geschöpft haben, ohne es zu bemerken.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!
Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

 

 

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.