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VonPeter W.

12 Spielregeln des Lebens / 1

Monatsbeitrag Januar 2020

Spielregel Nr. 1:  Gott

Von Peter W. Köhne 

12 Spielregeln, 10 plus 2

Es gibt viele Spielregeln im Leben, die nicht alle in den unterschiedlichen Kulturen gleich sind. Die bekanntesten Spielregeln des Abendlandes sind wohl die 10 Gebote des Alten Testaments, da diese das Abendland am stärksten geprägt haben.

Allerdings sind auch diese Gebote nicht einheitlich, weswegen ich bei der Betrachtung der 10 Gebote vier verschiede Deutungen gegenüber stelle. Regel 11 und 12 habe ich aus der Erfahrung meiner Arbeit hinzugefügt. Die vier Betrachtungen sind:

  1. Aus der BIBEL in der Luther-Übersetzung
  2. Aus der SCHRIFT, die fünf Bücher der Weisung; der hebräische Originaltext verdeutscht von M. Buber und F. Rosenzweig
  3. Die authentische Aussage der zehn Gebote aus „Im Herzen der Wirklichkeit“ von Pierre de Forêt
  4. Die zehn Verpflichtungen aus „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch

Die Regeln 11 und 12 ergänzend dazu,  die Ethik und Verpflichtung eines jeden Menschen, seinen eigenen Weg zu gehen.

Die 1. Regel, das 1. Gebot, Gott

Beginnen wir mit dem 1. Gebot. Was ist mit Gott? Um dieses zu verstehen, eine kurze Erläuterung, warum dieses Gebot überhaupt erforderlich war. Eine Massenflucht (Exodus) der Israeliten aus Ägypten gab es nach neuesten Erkenntnissen nicht. Moses schrieb die Genesis wohl eher für ein kleineres Nomadenvolk am Rande Ägyptens. Dieses Volk hatte mehrere Götter, darunter auch JHWH / JHVH (Javeh), bei uns auch als Jehova bekannt. Eigentlich heißt es JEVE, wobei EVE allein das gegenwärtige Sein, die Lebenswurzel beschreibt. Mit dem J davor, dem Zeichen der potenziellen Manifestation und Ewigkeit bekommt JEVE die Bedeutung: „Das, was da ist, das da war und das da sein wird.“

Moses erhob somit JEVE zum alleinigen Gott und legte damit die monotheistische Betrachtung fest. Zur Frage des Monotheismus und ob es wirklich monotheistisch ist, an anderer Stelle mehr. Unter diesen Aspekten nun die vier Betrachtungsmöglichkeiten, wie oben aufgezählt:

Die BIBEL (Maritn Luther):
Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, dem Diensthause, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Die SCHRIFT (Hebräischer  Urtext):
Ich bin dein Gott, der ich dich führte aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Dienstbarkeit. Nicht sei dir andere Gottheit mir ins Angesicht.

Authentische Aussage (Pierre de Forêt):
Dein Ursprung ist der Schöpfer von Himmel und Erde. In ihm und aus ihm nahm alles seinen Anfang. ES ist die einzige Quelle all dessen was ist.

Die  1. Verpflichtung (Neale Donald Walsch):
Ihr liebt Gott mit ganzem Herzen, ganzem Geist und ganzer Seele. Ihr stellt keinen anderen Gott über mich.

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