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VonPeter UU

12 Spielregeln des Lebens / 2

Monatsbeitrag Januar 2020

Spielregel Nr. 2:  Das Gottesbild

Von Peter W. Köhne 

„Stelle dir einen blauen Elefanten vor!“ … und? Wie sieht er aus? Groß… klein … wie der aus der Sendung mit der Maus? Bei der Aufforderung „Du sollst dir kein Bildnis machen …“ wer ist da nicht geneigt, wenn es um Gott geht, sich vorzustellen, wie Gott aussehen mag? Bilder, wie Gott aussehen könnte, gibt es viele. Das Bekannteste ist wohl das kindliche Bild des alten Mannes mit dem weißen Bart auf einer Wolke. Nur wie bei einem Kinderspielzeug sind wir diesem Bild längst entwachsen.

Werden wir nicht durch die Schöpfungsgeschichte von Moses im alten Testament dazu verleitet, uns Gott vorstellen zu wollen? … Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde … da ist es wieder, also doch eine Menschengestalt? Nein, wir müssen genauer hinschauen, dann verstehen wir, dass ES unvorstellbar ist.

Was war das für ein Bild Gottes? Eine Vorstellung, eine Idee, eine Vision von einer Schöpfung, der gesamten Schöpfung, nicht nur der eines Menschen. Im Grunde wissen wir seit Jahrtausenden, wie dieses Bild aussieht, sogar die Mediziner nutzen es immer mehr, Körper, Geist und Seele, das Ganze. Und jetzt ist es ganz einfach, wenn nämlich Gott auch auf dieses Bild zurückgeht. Wie muss dann aber Körper, Geist und Seele Gottes angeordnet sein? Natürlich nicht wie beim Menschen, dann wäre es ein Mensch. Nein, göttlich, um eine Ebene nach oben verschoben. Die Gott-Seele steht dann über allem, der Gott-Geist, der heilige Geist, ist dann auf der Ebene der Mensch-Seele. Aber was ist dann der Körper Gottes? … Das gesamte Universum, alles, das Ganze polare Universum, das Raum/Zeit Kontinuum, der Minkowski-Raum … !!! Zufrieden oder geschockt?

Jetzt bekommen die Gott-Attribute allumfassend, allwissend und allmächtig erst das richtige Gewicht! Hier aber nun die vier Betrachtungsmöglichkeiten wie im Januar-Blog beschrieben:

Die BIBEL (Luther):
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht … …

Die SCHRIFT (Hebräischer  Urtext):
Nicht mache dir Schnitzgebild und alle Gestalt, die im Himmel oben, die auf Erden unten, die im Wasser unter der Erde ist, neige dich ihnen nicht, diene ihnen nicht … …

Authentische Aussage (de Forêt):
Es gibt kein Bild, das deinem Schöpfer gerecht wird, denn sein Geist ist in allem, was ist, am Himmel und auf Erden – aber nichts, was ist am Himmel und auf Erden, ist ES.

Die  2. Verpflichtung (Walsch):
Ihr betet nicht länger menschliche Liebe oder Erfolg oder Macht oder irgendein Symbol davon an. Ihr gebt alle diese Dinge auf, so wie ein Kind sein Spielzeug ablegt. Nicht, weil diese Dinge nichts wert sind, sondern weil ihr ihnen entwachsen seid.

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VonPeter UU

12 Spielregeln des Lebens / 1

Monatsbeitrag Januar 2020

Spielregel Nr. 1:  Gott

Von Peter W. Köhne 

Es gibt viele Spielregeln im Leben, die nicht alle in den unterschiedlichen Kulturen gleich sind. Die bekanntesten Spielregeln des Abendlandes sind wohl die 10 Gebote des alten Testaments, da diese das Abendland am stärksten geprägt haben.

Allerdings sind auch diese Gebote nicht einheitlich, weswegen ich bei der Betrachtung der 10 Gebote vier verschiede Deutungen gegenüber stelle. Regel 11 und 12 habe ich aus der Erfahrung meiner Arbeit hinzugefügt. Die vier Betrachtungen sind:

  1. Aus der BIBEL in der Luther-Übersetzung
  2. Aus der SCHRIFT, die fünf Bücher der Weisung; der hebräische Originaltext verdeutscht von M. Buber und F. Rosenzweig
  3. Die authentische Aussage der zehn Gebote aus „Im Herzen der Wirklichkeit“ von Pierre de Forêt
  4. Die zehn Verpflichtungen aus „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch

Die Regeln 11 und 12 ergänzend dazu,  die Ethik und Verpflichtung eines jeden Menschen, seinen eigenen Weg zu gehen

Beginnen wir mit dem 1. Gebot. Um dieses zu verstehen, eine kurze Erläuterung, warum dieses Gebot überhaupt erforderlich war. Eine Massenflucht (Exodus) der Israeliten aus Ägypten gab es nach neuesten Erkenntnissen nicht. Moses schrieb die Genesis wohl eher für ein kleineres Nomadenvolk am Rande Ägyptens. Dieses Volk hatte mehrere Götter, darunter auch JHWH / JHVH (Javeh), bei uns auch als Jehova bekannt. Eigentlich heißt es JEVE, wobei EVE allein das gegenwärtige Sein, die Lebenswurzel beschreibt. Mit dem J davor, dem Zeichen der potenziellen Manifestation und Ewigkeit bekommt JEVE die Bedeutung: „Das, was da ist, das da war und das da sein wird.“

Moses erhob somit JEVE zum alleinigen Gott und legte damit die monotheistische Betrachtung fest. Zur Frage des Monotheismus und ob es wirklich monotheistisch ist, an anderer Stelle mehr. Unter diesen Aspekten nun die vier Betrachtungsmöglichkeiten, wie oben aufgezählt:

Die BIBEL (Luther):
Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, dem Diensthause, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Die SCHRIFT (Hebräischer  Urtext):
Ich bin dein Gott, der ich dich führte aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Dienstbarkeit. Nicht sei dir andere Gottheit mir ins Angesicht.

Authentische Aussage (de Forêt):
Dein Ursprung ist der Schöpfer von Himmel und Erde. In ihm und aus ihm nahm alles seinen Anfang. ES ist die einzige Quelle all dessen was ist.

Die  1. Verpflichtung (Walsch):
Ihr liebt Gott mit ganzem Herzen, ganzem Geist und ganzer Seele. Ihr stellt keinen anderen Gott über mich.

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