Meditation

Grundlegende Betrachtung für die Meditation und Kontemplation

Meditieren ist heutzutage zwar in vieler Munde, nur was ist das eigentlich? Wie müssen wir Meditieren? Welche Art der Meditation ist die Richtige? Genau betrachtet gibt es hunderte Arten der Meditation, letzten Endes finden wir früher oder später unsere persönliche Art der Meditation, ganz gleich aus welcher Schule wir kommen.

Weniger oft wird die Kontemplation erwähnt, obwohl sie eng mit der Meditation verbunden ist. Was ist aber der Unterschied der Beiden? Kontemplieren kommt vom lateinischen Wort ‚contemplari’ und bedeutet betrachten. Bei der Kontemplation betrachten wir also ein Thema und zwar von allen Seiten, ohne es zu bewerten. Meditieren kommt von ‚meditari’, nachsinnen, und ‚medium’, Mitte. Wir erfahren das Thema aus seiner Mitte, sind mitten im Thema, sind sozusagen das Thema. Dies ist kurz betrachtet der Unterschied zwischen Kontemplation und Meditation. Beides findet über die Ebene der Intuition statt. Die Intuition, von Seiten der 12 Sinne betrachtet, ist die Fähigkeit der beiden höchsten Sinne. Die Kontemplation erfolgt mit dem Gedankenwahrnehmungssinn, die Meditation mit dem Ich/Du-Sinn.  Wie uns der Ich/Du-Sinn in die Mitte einer Person führt, so führt uns die Meditation in die Mitte des Themas.

Kontemplation und Meditation lassen sich gut miteinander verbinden. Zuerst wird das Thema von allen Seiten betrachtet, um anschließend in die Mitte des Themas zu gehen. Von den schon angedeuteten 12 Sinnen hat bei der Meditation und Kontemplation jeder dieser Sinne eine bestimmte Aufgabe, zum einen für die Vorbereitung und zum anderen für die Durchführung.

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