Jahresarchiv 2019

VonPeter W.

Schöpfungsblockaden

Monatsbeitrag Dezember 2019

Schöpfungshindernisse

Von Peter W. Köhne

Perversionen des Verstandes

WARNUNG! Dieser Beitrag ist etwas länger, da er die Ursachen für die Probleme in unserer Welt behandelt!!

Seit dem Julibeitrag haben wir nach und nach erfahren, wie Schöpfung funktioniert und wie wir es selbst erlernen und erfahren können. Wie wissen auch, wie sich positive und negative Erwartungshaltungen auswirken. Es gibt aber noch fünf schwerwiegende Störungen, die den Ablauf nicht nur unserer Schöpfungen sondern die Handlungen in der ganzen Welt blockieren können. Ich meine die fünf Perversíonen des Verstandes.

Was das ist? Diese fünf sind dafür verantwortlich, dass in der Welt einiges falsch läuft, es immer wieder Probleme und Schwierigkeiten im Leben der Menschen gibt. Ich rede von den fünf negativen Leidenschaften Lust, Gier, Bindung, Eitelkeit und Ärger. Dies muss ich näher erläutern.

Das liest sich sicher sehr alltäglich, aber genau das ist der Grund, warum die fünf immer wieder unterschätzt werden. Sie schleichen sich heimlich und unterschwellig ein und bevor es uns bewusst wird, stecken wir schon in der Falle. Schauen wir sie uns einmal an, es ist zwar etwas mehr zu lesen, aber das muss sein, es ist wichtig für unser Leben und für die ganze Welt!

Die Lust

Beginnen wir mit der LUST. Am deutlichsten finden wir die Lust in der Genuss-Sucht wie Fress-Sucht, Alkohol- und Zigaretten-Konsum und natürlich in der Abhängigkeit vom Rauschgift und Mode-Drogen. Aber heute äußert sich die Lust auch in Spiel-Sucht, nicht zuletzt mit PC-Spielen. Der Film „Play“, der vor kurzem im Fernsehen zu sehen war, führte sogar soweit, dass die Süchtige nicht mehr zwischen Vision (virtual reality) und Realität unterscheiden konnte und in ihrem Suchtwahn einen Menschen fast real umbrachte.

In Richtung Wolllust zeigt sich die Lust bei sexueller Promiskuität, also einem häufigen Wechsel des Sexpartners. Schauen wir die Werbung an, eine ständige Anregung der Begierde und Lust. Interessant dabei ist, dass 85% der Werbung auf die Bedürfnisse und Wünsche der Frauen abgestimmt sind. Langeweile erzeugt Lust, auch darauf zielt die Werbung ab.

Die Gier

Verwandt mit der Lust ist die GIER. Das Wort Gier ist schon in der Be-Gier-de versteckt, womit sich zeigt, dass die Gier Angst hat, um ihre Lust gebracht zu werden. Bei der Gier handelt es sich um Geiz, Falschheit, Heuchelei, Verdrehen der Tatsachen, Bestechung und Betrug aller Art, Räuberei und Meineid. Fast immer sind dies Mittel, um schnell und leicht zu Geld und Ruhm zu kommen, ein sehr zwiespältiger Ruhm. Gier ist eine Bindung an materielle Dinge, sowie auch die Lust eine Bindung an die körperlichen Sinne ist.

Die Bindung

Die BINDUNG ist jetzt schon ein paar Mal genannt worden. Die Bindung ist im Verstand verankert und wird auf die körperlich-materielle Ebene projiziert. Bindung, also Anhaftung an etwas, entsteht immer auf Grund von Täuschung, also Verblendung, eines der Geistesgifte im Buddhismus. Diese Täuschung entsteht aus einer falschen Wertung z.B. in der Verantwortung für Familie, berufliche und gesellschaftliche Stellung, Schulden und Religion. Die meisten Religionen versuchen durch falsche Wertung die Gläubigen an sich zu binden. Durch diese und andere Bindungen wird die spirituelle Entwicklung behindert oder sogar verhindert. Auch alles Bemühen, der physischen Existenz Dauer zu verleihen, also im Extremfall ewiges Leben, ist Bindung durch Schönheitschirurgie und Medikamente, die angeblich das Leben verlängern sollen, auch Kuren zu Verjüngung zählen dazu.

Die Eitelkeit

Nun zu den die letzten beiden Leidenschaften, zunächst die EITELKEIT. Dazu zählt Selbstgefälligkeit, Egoismus und Egomanie. Eitelkeit ist eine bösartige Selbstsucht, die niemals Sinn für Humor hat. In der Selbst-sucht ist wieder die Lust versteckt. Alle fünf Leidenschaften sind in einander verwoben, wo die eine ist, sind die anderen vier nicht fern. Weitere Aspekte der Eitelkeit sind Engstirnigkeit, Anmaßung, Demonstration von Reichtum und Macht in ihrer Haltung und Kleidung. Das erkennen wir oft an Statussymbolen, die das unterstreichen sollen. Eitle Menschen sind rechthaberisch, zänkisch, tadelsüchtig, arrogant und stellen ihre eigene Person besonders heraus.

Diktatoren sind meist eitel, Religionskämpfe werden aus Eitelkeit geführt nach dem Motto, ‚Ich habe Recht’. Der Fehde-Handschuh, der früher zum Duellieren aufforderte, war ein Symbol der Eitelkeit. Das Schlimme an der Eitelkeit ist, dass sie heimtückisch daher kommt. Sie ist die Perversion, die wir als Letzte ablegen.

Der Ärger

Als letzte der fünf Leidenschaften nun noch der ÄRGER oder Zorn. Ärger hat immer etwas mit Kampf und Streit zu tun. Ärger diskriminiert andere, z. B. indem man schlecht von anderen denkt, ihre Handlungsweisen kritisiert, ihnen Vorhaltungen über ihre Fehler macht, chronisch an ihnen herumnörgelt, sie ausschimpft, sie verantwortlich macht für etwas, was schief geht, obwohl sie gar nichts damit zu tun hatten, sie schmäht und verdammt. Ärgerliche Menschen sind sehr schnell und leicht beleidigt. Ärger verhindert Aufmerksamkeit und Konzentration. Eine ärgerliche oder zornige Mutter sollte ihr Kind in dem Zustand nicht stillen, das ist Gift für das Kind.

Andere Phasen des Ärgers sind Verleumdung, abfälliger Klatsch, üble Nachrede, Fluchen, Nörgelei, Übellaunigkeit und Reizbarkeit, aber auch Streitsucht, Neid, Arglist, Ungeduld, Spott und zersetzende Kritik. Es fällt auf, dass sich hier drei andere Leidenschaften eingeschlichen haben, die Lust bei der Streit-sucht und weiter die Gier und Eitelkeit.“

Eifersucht, die Summe der 5 Schöpfungshindernisse

Es gibt das Sprichwort: Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Dies ist ein Paradebeispiel, wie alle fünf negativen Leidenschaften zusammen auftreten. Die Eifersucht ist wirklich eine Sucht. Sucht hat ja etwas mit suchen zu tun, in diesem Falle das suchen nach Lust. Hierbei kehrt sich die Lust sogar um, denn der eine sucht danach, wo der andere Lust empfunden hat. Damit kommt auch der Neid ins Spiel und ebenso der Ärger. Eifersüchtige Menschen fühlen sich in ihrer Eitelkeit verletzt und haben Angst, dass die Bindung an den Partner gelöst werden könnte. Die Be-Gier-de etwas herauszufinden führt zum Schluss sogar soweit, dass der eifersüchtige Mensch begierig ist herauszufinden, was er dem anderen anhängen kann, um dann zu sagen, dass der andere die Schuld hat, wenn man sich jetzt trennen muss. Daraus lässt sich auch schließen, dass in vielen Fällen die Eifersucht dazu dient, den Partner loszuwerden.

Aber genug dieser Betrachtung, lösen das Ganze auf, indem wir das rechte Maß finden und diese negativen Leidenschaften mit dem positiven Gegenpol ausgleichen.

Transformation der 5 Perversionen

Lust und innerer Abstand

Der Gegenpol der Lust ist innerer Frieden oder innerer Abstand, und damit gut geeignet für viele Situationen im Leben, speziell dann, wenn die Lust zur Sucht ausartet. Sucht hat auch etwas mit suchen zu tun. Was sucht denn der Süchtige? Die Sucht ist eine verdrängte Sehnsucht, eine spirituelle Sehnsucht nach etwas, das mehr ist als das normale Leben, etwas, das Antworten gibt auf die vielen Fragen des Lebens. Der innere Abstand lässt sich erreichen, indem wir nach Innen gehen, denn alle Antworten finden wir in uns selbst, vielleicht durch regelmäßige Kontemplation oder Meditation. Die Humaneutik kann und will dabei helfen, diese Antworten zu finden.

Gier und Bescheidenheit

Unterscheidungsvermögen ist der Gegenpol zur Gier. Wenn wir gelernt haben zu unterscheiden, was wichtig und unwichtig ist, was wirklicher Gewinn oder Verlust ist, was gut ist auszusprechen und was nicht, führt das nach und nach zur Bescheidenheit. Dann ist uns bewusst, dass das, was wir wirklich benötigen, für uns da ist. Wenn wir das wissen und das rechte Maß gefunden haben, ist jede Gier überflüssig.

Bindung und Losgelöstheit

Nichtbindung hebt die Bindung auf, die Anhaftung an etwas, an eine Sache, eine Person, eine Glaubensrichtung oder eine Theorie, und macht uns frei. Es ist völlige Losgelöstheit, die uns entbindet, wir haften dem Materiellen und z. B. auch der Lust bzw. Wolllust nicht mehr an. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass wir absolut enthaltsam leben müssen, wie manche Religionen es verlangen. Sexualität gehört zum Menschen wie Essen und Trinken, aber eben angemessen und liebevoll, also mit dem rechten Maß.

Eitelkeit und Einfachheit

Bei der Eitelkeit ist es gut, wenn wir uns selbst beobachten, denn die Eitelkeit schleicht sich auf leisen Sohlen an uns heran und schon hat sie uns gepackt. Hier ist Einfachheit und Zurückhaltung angesagt. Dies ist eine Haltung der Demut und Bescheidenheit, denn wahre Größe zeigt sich nicht darin, dass man sich mit aller Gewalt in den Vordergrund spielt. Wie leise sich die Eitelkeit anschleicht, lässt sich manchmal an kleinen Bemerkungen erkennen, wenn jemand strahlend davon berichtet, wie weit seine spirituelle Entwicklung schon fortgeschritten ist … schon hat die Eitelkeit zugeschlagen! Wie sagt der ‚Lateiner‘: „oh si tacuises philosophus mansises!“ … Oh wenn Du doch geschwiegen hättest, wärest Du ein Philosoph geblieben … sprach’s und erfreute sich an seiner Eitelkeit :-)) … was wir als Letztes ablegen, ist unsere Eitelkeit!

Ärger und Nachsicht

Ärger fordert nicht zuletzt Toleranz und Nachsicht, um ihn zu transformieren. Toleranz führt dabei oft zu der Erkenntnis, dass das, was wir soeben in unserem Ärger am Anderen kritisieren, eine Projektion unserer eigenen Fehler auf den Anderen ist. Mit etwas mehr Nachsicht sind wir auch nicht so schnell beleidigt und können viele Streitereien vermeiden. Toleranz und Nachsicht bringen uns dahin, dass wir immer mehr mit Liebe, Wahrheit und Güte handeln. Wenn ich sage: „Ich ärgere mich“ … Wer ärgert hier dann eigentlich wen?? Ärgern kann ich also immer nur mich selbst!

Stellen wir nun also folgende Frage:

Was in meinem Leben kann ich tun, um das rechte Maß zu finden?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, im Monat Dezember 2019 herauszufinden, wie wir die fünf Perversion des Verstandes mit dem rechten Maß der Gegenpole ausgleichen können.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

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VonPeter W.

Alles ist Schöpfung

Monatsbeitrag November 2019

Alles ist Schöpfung

Von Peter W. Köhne

Nichts existiert ohne Schöpfung

Im Beitrag vom Oktober haben wir die Antwort auf die Frage gefunden, die wir im Juli gestellt hatten: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung?“ Die Antwort ist, nach Betrachtung der drei Existenzebenen, einleuchtend, die Schöpfung erfolgte ausgehend von der seelisch-informationelle Ebene.

Wir hatten gesagt: In dieser Ebene des göttlichen, heiligen Geistes gibt es noch keine Gegensätze, keine Polarität, nur das Bild davon. Daher ist dort der Mensch …… zweigeschlechtlich, androgyn, ein Hermaphrodit.

Am Anfang steht das Bild, die Idee

Der Ausgangspunkt einer Schöpfung ist demnach ein Bild, eine Idee oder eine Vision. Da dieses nichtpolare Bild in unserer polaren Welt nicht existieren kann, muss es in eine polare Struktur umgewandelt werden. Dies erfolgt im Organisatorischen Raum S2 mit den Dimensionen x5 und x6, wie schon im letzten Beitrag angedeutet. Was geschieht hier? Das Bild, die Idee, wird als Schwingungsmuster strukturiert, dessen beiden Pole auf der einen Seite die Frequenz, die Schwingungsrate, also die Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit, und auf der anderen Seite die Amplitude, die Intensität oder Stärke der Frequenz, sind. In manchen Weltanschauungen werden sie auch als Licht und Ton definiert.

Die Frequenz bestimmt dabei, welche Form oder Aussehen dieses Bild in der polaren Welt bekommt und die Amplitude sorgt für die Dichte und Ausprägung der Form. Am Ende dieser schöpferischen Entwicklung steht dann die materialisierte Form, wie wir sie in dieser Welt wahrnehmen können.

Wir sind täglich schöpferisch tätig

Wenn wir uns überlegen, wie viele Ideen, Bilder oder Visionen wir an einem Tag entwickeln, schon allein in unserer Vorstellung oder unseren Gedanken, lösen wir ständig neue Schöpfungsprozesse aus. In wieweit sie sich dann realisieren, hängt von den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Machbarkeit ab.

Ein Beispiel aus dem täglichen Leben: Mir waren Klammern zum Verschließen von Gefrierbeuteln abgebrochen. Das Geschäft, in dem ich sie sonst kaufen bekommen konnte, gab es seit kurzem nicht mehr. Ich musste also warten, bis ich das nächste Mal in die Stadt kam. Als ich in unserem Supermarkt eingekauft hatte und an der Kasse warten musste, schaute ich mich ein bisschen um und … Überraschung! Da lag eine Packung mit diesen Klammern, die ich natürlich sofort mit aufs Band legte. Ich weiß nicht, wer die dort hingelegt hatte. Ich bin danach noch einmal zurückgegangen, um noch ein Packung mitzunehmen. Solange ich auch gesucht habe, ich habe keine mehr gefunden.

Ein ganz simples Beispiel, wie sich meine Schöpfung realisiert hat. Zufall? Nein, ich hatte ja schon früher darauf hingewiesen, dass es für mich keine Zufälle gibt. Die Erfüllung meines Bildes? Das reife ‚Bild‘, das mir jetzt zugefallen ist? Darüber lohnt es sich nachzudenken!!

Aber Achtung, wie ich schon mehrmals darauf hingewiesen habe … keine Erwartungshaltung, weder negativ noch positiv, das stört den Entwicklungsprozess, den Schöpfungsablauf.

Und? Alles geklärt, wie Schöpfung funktioniert? Dann los! Aber nicht weitersagen … :-)) … Stellen wir uns jetzt folgende Frage:

Welche Schöpfungen haben sich bei mir erfüllt, ohne dass ich mir dessen bewusst geworden bin?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, im Monat November 2019 herauszufinden, was wir schon alles geschöpft haben, ohne es zu bemerken.

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VonPeter W.

Alles ist Information

Monatsbeitrag Oktober 2019

Alles beginnt mit Information

Von Peter W. Köhne

Ursprung der Schöpfung ist Information

Im Juli hatten wir die Frage gestellt: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung? Körper, Geist oder Seele?“ Im August erfuhren wir mehr über die körperlich-materielle und im September über die geistig-energetische Existenzebene. In diesem Monat verlassen wir die Welt der Materie und Energie, die Welt der Gegensätze und Polarität und betreten die seelisch-informationelle Existenzebene. Es ist eine Welt außerhalb von Raum und Zeit, denn auch Raum und Zeit sind zwei Pole derselben Sache. Der Raum kann nicht ohne die Zeit existieren und umgekehrt.

Da wir mit der polaren Welt sehr vertraut sind und diese mehr oder weniger gut verstehen und nachvollziehen können, haben wir keinen Zugriff auf eine Welt, die nicht polar ist. Die Quantenphysik hat allerdings diesen Schritt längst möglich gemacht, indem sie in die ‚non local area’ vorgedrungen ist, in der alles gleichzeitig überall ist, die Information.

Wie können wir uns das vorstellen? Gar nicht! Weder mit dem Verstand noch mit unserem Gefühl sind wir dazu in der Lage, da beides mit verlassen der bisher genannten Ebenen nicht mehr funktioniert. Das Gefühl ist stark energiebetont und der Verstand arbeitet wie ein Computer, binär, Ja oder Nein. Nebenbei gesagt ist das der Grund, warum es keine wirklich künstliche Intelligenz (KI) geben kann, weil alle Rechner dieser Welt, ganz gleich wie leistungsstark und schnell sie sind, nur mit 0 oder 1, high oder low arbeiten. Das bedeutet, das Verlassen der Polarität macht sie arbeitsunfähig, den Menschen nicht, da die seelisch-informaionelle Ebene außerhalb von Rum und Zeit liegt. Diese Ebene könnten wir mit Fug und Recht als Utopie bezeichnen, das Utopia einer besseren Welt, in der es kein gut und böse gibt keinen Krieg und keinen Frieden, die Polarität ist aufgehoben. Interessant ist, und jetzt kommt’s, Utopie kommt vom grichischen outópos, was beedeutet ‚Nicht-Ort‘. Klingelt’s? Die Quantenphysik ist schon dort, ’non local‘, nicht örtlich! Wie kommemn wir Menschen dort hin? Indem wir Seelenbewusstsein erlangen!

Seele und Information

Schauen wir uns die seelisch-informationelle Ebene etwas genauer an. Fragen wir nach der universitären Disziplin, und die gibt es wirklich, landen wir bei der Mathematik. Wieso? Die Mathematik kennt doch auch plus und minus, stimmt, aber nur als Symbole + und und das ist der Schlüssel: Symbole. Buchstaben, Zahlen, Zeichen für Integral oder Summe, alles sind Symbole, keine Energien, keine Materie, reine Information.

Diese Ebene ist mit vielen Namen bedacht worden, z.B. Seelenebene, Quantenpotenzial, Morphisches Gedächtnis, Wissendes Feld, Kollektives Unbewusstsein, Inneres Datenfeld (IDF), Skalarebene. In der verallgemeinerten Quantenfeld-Theorie (Heim/Dröscher) ist es der Informatorische Raum I2 mit den Dimensionen x7 und x8. (Auf x5 und x6 kommen wir später noch zu sprechen.) Aber auch in den östlichen Philosophien hat diese Ebene schon seit jeher Namen wie Akasha- oder Vidya-Chronik und Seelen-Realisation.

Die Frage ist jetzt: Wie können wir als Menschen auf diese Ebene zugreifen? Die Antwort ist: mit Hilfe unserer Intuition, die Eigenschaft unserer beiden höchsten der 12 Sinne. Intuition ist die ‚Intelligenz‘ der Seele. Nächste Frage: Gibt es medizinische Verfahren oder Methoden, die in der Lage sind, auf diese Ebene, den Ursprung der Schöpfung, zugreifen zu können? Hier ist die Auswahl sehr gering und es sind im Wesentlichen Methoden, die weder von der Medizin noch der Wissenschaft anerkannt werden wie die Homöopathie mit ihren Höchstpotenzen, die Re-Informations-Therapie auf Basis der Radionik und Methoden die auf das Unbewusste zugreifen können wie spezielle Biofeedback Verfahren oder Tiefenhypnose. Methoden, die auf Basis von Symbolen und Ritualen wirken, wie sie die Schamanen verwenden, gehören auch dazu. Welche der 12 Sinnen in dieser Ebene wirken, betrachten wir später an anderer Stelle.

Mit der Betrachtung der drei genannten Existenzebenen körperlich-materiell, geistig-energetisch und seelisch-informationell haben wir die Frage: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung? Körper, Geist oder Seele?“ nun beantwortet, sie beginnt in der seelisch-informationellen Ebene. Mit diesen Voraussetzungen können wir uns beim nächsten Mal den Schöpfungsvorgang genauer ansehen.

Zur Vorbereitung die Frage:

Wie komme ich in Kontakt mit meiner Intuition?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, im Monat Oktober 2019 herauszufinden, wie diese seelisch-informationelle Ebene erreicht werden kann, dem Schlüssel unserer Schöpfung.

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Summary: ‚non local area’, Quantenphysik, Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung, Körper, Geist oder Seele, körperlich-materielle und geistig-energetische Existenzebene, Welt außerhalb von Raum und

 

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Zeit, Information, der Grund, warum es keine wirklich künstliche Intelligenz (KI) geben kann, das ist der Schlüssel, Symbole, Quantenpotenzial, Morphisches Gedächtnis, Wissendes Feld, Kollektives Unbewusstsein, Inneres Datenfeld (IDF), Skalare, verallgemeinerten Quantenfeld-Theorie, der Informatorische Raum I2 mit den Dimensionen x7 und x8, Akasha- oder Vidya-Chronik, mit Hilfe unserer Intuition, Re-Informations-Therapie auf Basis der Radionik, seelisch-informationelle Existenzebene

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Erst ist alles Energie

Monatsbeitrag September 2019

Alles ist erst Energie

von Peter W. Köhne

Geist formt Körper

Im Juli hatten wir die Frage gestellt: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung? Körper, Geist oder Seele?“ Im August erfuhren wir mehr über die körperlich-materielle Existenzebene. In diesem Monat betrachten wir die geistig-energetische Ebene.

Haben wir in der materiellen Ebene die Morphologie als die Beschreibung der Strukturen und Formen von Organismen erkannt, finden wir hier die Morphogenese, die formbildende Verursachung. Bereits der deutsche Mediziner und Zoologe Hans Spemann, der 1935 den Nobelpreis für Physiologie/Medizin erhielt, ging davon aus, dass die Entstehung von Formen durch morphogenetische Felder hervorgerufen wird. Der englische Biologe und Biochemiker Rupert Sheldrake erforschte diesen Ansatz weiter und fand heraus, dass auch kristalline und sogar gesellschaftliche Strukturen durch morphische Felder bestimmt werden.

Diese Felder lassen sich ähnlich erklären wie die Interferenzfelder der „Kymatik“ des Schweizer Forschers Hans Jenny der mit seiner Schwingungsforschung eindrücklich zeigen konnte, wie Schwingungen materielle Formen bilden können. (siehe Beitrag vom Februar 2019 „Alles ist Schwingung“)

Geist und Energie

Wie schon der Begriff ‚Geist’ Erregung bedeutet handelt es sich in dieser Ebene um Bewegung, um Schwingungen, Wellen, Energien und Kräfte, so formt der Geist den Körper. Unsere Gedanken sind elektrische Impulse und welche Energien und Kräfte manche Gefühle freisetzen können, hat sicher schon jeder einmal erlebt.

Die universitäre Disziplin dieser Ebene ist die Physik, die sich mit Energien, Kräften, Elektrizität, Magnetismus, elektromagnetischen Schwingungen wie Licht und auch Schall befasst. Nichtphysikalische Energien sind aber auch schon seit altersher bekannt wie Chi, Od, Prana und die von Reich entdeckte Orgon-Energie.

Die medizinischen Verfahren für diese Ebene erfassen energetische Behandlungsmethoden wie Licht-/Farb-Therapie, Kurwellen-Therapie, Magnetfeld-Therapie, radioaktive Bestrahlungen, TENS-Anwendungen und andere. Im komplementären Bereich sind es z. B. die Neuro-Elektrische-Therapie, Orgon-Therapie, Bioresonanztherapie, TCM, die traditionelle chinesische Therapie mit der Akupunktur, weiter Akupressur und Jin Shin Jyutsu. Für die geistigen Themen finden Psychoanalyse und Psychotherapie Anwendung. Komplementär wird hier auch mit Biofeedback-Verfahren gearbeitet.

Um materielle Formen entstehen zu lassen bedarf es somit einer energetischen Vorlage, eines energetischen Abbildes. Morphogenetische Felder sind also energetische Muster, nach denen sich die materiellen Formen entwickeln.

Geistig-energetische Sinne

Vielleicht ist aufgefallen, dass wir bei der Betrachtung der materiellen Ebene nur drei unserer fünf Sinne erwähnt hatten. Das ist auch richtig, denn die beiden fehlenden Sinne, Sehen und Hören, erfassen physikalische Größen nämlich Licht, elektromagnetische Wellen zum Sehen und Schallwellen zum Hören. Betrachten wir diese Ebene aus Sicht unserer zwölf Sinne, benötigen wir nur vier Sinne, um diese geistig-energetische Ebene zu erfassen.

Dazu noch etwas Physik: Physikalisch gesehen erweitert diese Ebene die im August beschriebenen Dimensionen x1, x2 und x3 um die vierte Dimension x4, die Zeitstruktur T1. Fassen wir nun die beiden Existenzebenen körperlich-materiell und geistig-energetisch zusammen (R3 plus T1), erhalten wir einen vierdimensionalen Raum, die Raumzeit R4, die auch als Minkowskiraum bekannt ist, der polare Raum.

Soviel zur zweiten Existenzebene unseres Lebens, der geistig-energetischen Ebenen. Fragen wir uns nun:

Wie sorgsam gehen wir mit unserer eigenen Energie um, ohne die uns ein Leben unmöglich wäre?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, im Monat September 2019 uns bewusst zu werden, dass ohne die vielen Energieformen uns ein Leben auf dieser Erde nicht möglich wäre.

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VonPeter W.

Alles letztendlich Materie

Monatsbeitrag August 2019

Alles ist Materie


von Peter W. Köhne

Ist wirklich letzten Endes alles nur Materie?

Im Juli hatten wir die Frage gestellt: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung? Körper, Geist oder Seele?“ Um dies beantworten zu können, müssen wir zuerst diese Begriffe klären. Was ist Körper? Die Antwort dürften die Meisten mit ‚Materie’ beantworten. Beim Begriff Geist gibt es schon die ersten Unklarheiten. In der europäischen Meditation wird von Körper, Seele, Geist gesprochen, also in umgekehrter Reihenfolge. So wird teilweise immer noch von Seelenkrankheit gesprochen, wenn eine psychische Krankheit gemeint ist. Warum verwende ich aber hier die Reihenfolge, wie sie in der östlichen Philosophie üblich ist.

Die deutschen Begriffe geben die richtige Antwort. Das Wort Geist kommt eigentlich aus dem Althochdeutschen und bedeutet ‚Erregung’, ist also ein aktives Prinzip, es bewegt sich etwas. Der Begriff Seele kommt aus dem germanischen Kulturkreis, was soviel bedeutet wie ’die zum See Gehörende’. Die Seele ist also ein ruhendes Prinzip, was daher genau zu unserer Schöpfungsgeschichte passt, zu dem in sich ruhenden Gott, der das Wort noch nicht ausgesprochen hat.

Körper und Materie

Damit wir letzten Endes die gesamte Schöpfung verstehen können, schauen wir uns diese drei Ebenen im Einzelnen an. Beginnen wir zunächst mit der Existenzebene, die uns am vertrautesten ist, die Ebene des Körpers und der Materie. Aus der Biologie kennen wir die Morphologie, die Lehre von der Struktur und Form der Organismen. Dies erfasst eine Formenvielfalt vom kleinsten Molekül bis zu einer gesamten Gestalt und betrachtet dabei auch die Funktionen, die diese Formen oder Gestalten erfüllen sollen. Diese Formen können Menschen, Tiere, Pflanzen oder kristalline Strukturen sein.

In dieser materiellen Ebene sprechen wir von Masse, Teilchen, Substanzen. Die universitäre Disziplin dieser Ebene ist die Chemie. Die Genforschung erfolgt in dieser materiellen Ebene, denn bei der DNS handelt es sich immer um Basenpaare, die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Diesen materiellen Raum, in dem dies alles stattfindet, bezeichnen wir als physischen Raum mit Länge, Höhe, Breite oder den Koordinaten x1, x2, x3.

Die medizinischen Verfahren für diese Ebene erfassen Behandlungen mit chemischen Substanzen z.B. pharmazeutische Präparate und chirurgische Eingriffe, Körpertherapien wie Massagen, Physiotherapie, Faszientherapie und viele andere.

Körperliche Sinne

Alles dreht sich also immer um Körper und Materie. Auch drei unserer fünf Sinne erfassen diese Ebene mit Tasten, Riechen und Schmecken. Die letzteren beiden erfassen chemische Substanzen. Betrachten wir diese materielle Ebene aus Sicht unserer zwölf Sinne, benötigen wir allein sechs Sinne, um diese körperliche Ebene zu erfassen.

Physikalisch wird diese Ebene durch die drei Raumachsen x1, x2 und x3, Länge, Höhe und Bereite beschrieben und auch als physischer Raum R3 bezeichnet.

Soviel zunächst zur körperlich/materiellen Existenzebene. Fragen wir uns nun:

Wie bewusst gehe ich mit dieser meiner körperlichen Gestalt um, was tue ich, um diesen genialen Teil der Schöpfung zu pflegen und zu erhalten?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, im Monat August 2019 herauszufinden, wie wir unseren physisch/materiellen Körper wahrnehmen und mit ihm umgehen.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

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