Kategorien-Archiv Coaching

Alles ist Information

Monatsbeitrag Oktober 2019

Alles beginnt mit Information

Autor Peter W. Köhne

von Peter W. Köhne

Ursprung der Schöpfung ist Information

Im Juli hatten wir die Frage gestellt: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung? Körper, Geist oder Seele?“ Im August erfuhren wir mehr über die körperlich-materielle und im September über die geistig-energetische Existenzebene. In diesem Monat verlassen wir die Welt der Materie und Energie, die Welt der Gegensätze und Polarität und betreten die seelisch-informationelle Existenzebene. Es ist eine Welt außerhalb von Raum und Zeit, denn auch Raum und Zeit sind zwei Pole derselben Sache. Der Raum kann nicht ohne die Zeit existieren und umgekehrt.

Da wir mit der polaren Welt sehr vertraut sind und diese mehr oder weniger gut verstehen und nachvollziehen können, haben wir keinen Zugriff auf eine Welt, die nicht polar ist. Die Quantenphysik hat allerdings diesen Schritt längst möglich gemacht, indem sie in die ‚non local area’ vorgedrungen ist, in der alles gleichzeitig überall ist, die Information.

Wie können wir uns das vorstellen? Gar nicht! Weder mit dem Verstand noch mit unserem Gefühl sind wir dazu in der Lage, da beides mit verlassen der bisher genannten Ebenen nicht mehr funktioniert. Das Gefühl ist stark energiebetont und der Verstand arbeitet wie ein Computer, binär, Ja oder Nein. Nebenbei gesagt ist das der Grund, warum es keine wirklich künstliche Intelligenz (KI) geben kann, weil alle Rechner dieser Welt, ganz gleich wie leistungsstark und schnell sie sind, nur mit 0 oder 1, high oder low arbeiten, selbst die Quantencomputer mit Werten dazwischen. Das bedeutet, das Verlassen der Polarität macht sie arbeitsunfähig, den Menschen nicht, da die seelisch-informaionelle Ebene außerhalb von Rum und Zeit liegt. Diese Ebene könnten wir mit Fug und Recht als Utopie bezeichnen, das Utopia einer besseren Welt, in der es kein gut und böse gibt keinen Krieg und keinen Frieden, die Polarität ist aufgehoben. Interessant ist, und jetzt kommt’s, Utopie kommt vom grichischen outópos, was bedeutet ‚Nicht-Ort‘. Klingelt’s? Die Quantenphysik ist schon dort, ’non local‘, nicht örtlich! Wie kommemn wir Menschen dort hin? Indem wir Bewusstsein der Seele erlangen!

Seele und Information

Schauen wir uns die seelisch-informationelle Ebene etwas genauer an. Fragen wir nach der universitären Disziplin, und die gibt es wirklich, landen wir bei der Mathematik. Wieso? Die Mathematik kennt doch auch plus und minus, stimmt, aber nur als Symbole + und und das ist der Schlüssel: Symbole. Buchstaben, Zahlen, Zeichen für Integral oder Summe, alles sind Symbole, keine Energien, keine Materie, reine Information.

Diese Ebene ist mit vielen Namen bedacht worden, z.B. Seelenebene, Quantenpotenzial, Morphisches Gedächtnis, Wissendes Feld, Kollektives Unbewusstsein, Inneres Datenfeld (IDF), Skalarebene. In der verallgemeinerten Quantenfeld-Theorie (Heim/Dröscher) ist es der Informatorische Raum I2 mit den Dimensionen x7 und x8. (Auf x5 und x6 kommen wir später noch zu sprechen.) Aber auch in den östlichen Philosophien hat diese Ebene schon seit jeher Namen wie Akasha- oder Vidya-Chronik und Seelen-Realisation.

Die Frage ist jetzt: Wie können wir als Menschen auf diese Ebene zugreifen? Die Antwort ist: mit Hilfe unserer Intuition, die Eigenschaft unserer beiden höchsten der 12 Sinne. Intuition ist die ‚Intelligenz‘ der Seele. Nächste Frage: Gibt es medizinische Verfahren oder Methoden, die in der Lage sind, auf diese Ebene, den Ursprung der Schöpfung, zugreifen zu können? Hier ist die Auswahl sehr gering und es sind im Wesentlichen Methoden, die weder von der Medizin noch der Wissenschaft anerkannt werden wie die Homöopathie mit ihren Höchstpotenzen, die Re-Informations-Therapie auf Basis der Radionik und Methoden die auf das Unbewusste zugreifen können wie spezielle Biofeedback Verfahren oder Tiefenhypnose. Methoden, die auf Basis von Symbolen und Ritualen wirken, wie sie die Schamanen verwenden, gehören auch dazu.

Es ergibt sich die Frage, ob auch hier Sinne zur Verfügung stehen, um diese seelisch-informationelle Ebene erfassen zu können. Betrachten wir also auch diese Ebene der Information aus Sicht unserer zwölf Sinne, benötigen wir im Vergleich zu den den anderen Ebenen nur zwei Sinne, um diese Ebene zu erfassen und zwar Gedankenwahrnehmungssinn und Ich/Du-Sinn.

Mit der Betrachtung der drei genannten Existenzebenen körperlich-materiell, geistig-energetisch und seelisch-informationell haben wir die Frage: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung? Körper, Geist oder Seele?“ nun beantwortet, sie beginnt in der seelisch-informationellen Ebene. Mit diesen Voraussetzungen können wir uns beim nächsten Mal den Schöpfungsvorgang genauer ansehen.

Zur Vorbereitung die Frage:

Wie komme ich in Kontakt mit meiner Intuition?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, im Monat Oktober 2019 herauszufinden, wie diese seelisch-informationelle Ebene erreicht werden kann, dem Schlüssel unserer Schöpfung.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.
Summary: ‚non local area’, Quantenphysik, Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung, Körper, Geist oder Seele, körperlich-materielle und geistig-energetische Existenzebene, Welt außerhalb von Raum und

 

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

Zeit, Information, der Grund, warum es keine wirklich künstliche Intelligenz (KI) geben kann, das ist der Schlüssel, Symbole, Quantenpotenzial, Morphisches Gedächtnis, Wissendes Feld, Kollektives Unbewusstsein, Inneres Datenfeld (IDF), Skalare, verallgemeinerten Quantenfeld-Theorie, der Informatorische Raum I2 mit den Dimensionen x7 und x8, Akasha- oder Vidya-Chronik, mit Hilfe unserer Intuition, Re-Informations-Therapie auf Basis der Radionik, seelisch-informationelle Existenzebene

Erst ist alles Energie

Monatsbeitrag September 2019

Alles ist erst Geist und Energie

Autor Peter W. Köhne

von Peter W. Köhne

Geist und Energie formt Körper

Im Juli hatten wir die Frage gestellt: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung? Körper, Geist oder Seele?“ Im August erfuhren wir mehr über die körperlich-materielle Existenzebene. In diesem Monat betrachten wir die geistig-energetische Ebene.

Haben wir in der materiellen Ebene die Morphologie als die Beschreibung der Strukturen und Formen von Organismen erkannt, finden wir hier die Morphogenese, die formbildende Verursachung. Bereits der deutsche Mediziner und Zoologe Hans Spemann, der 1935 den Nobelpreis für Physiologie/Medizin erhielt, ging davon aus, dass die Entstehung von Formen durch morphogenetische Felder hervorgerufen wird. Der englische Biologe und Biochemiker Rupert Sheldrake erforschte diesen Ansatz weiter und fand heraus, dass auch kristalline und sogar gesellschaftliche Strukturen durch morphische Felder bestimmt werden.

Diese Felder lassen sich ähnlich erklären wie die Interferenzfelder der „Kymatik“ des Schweizer Forschers Hans Jenny der mit seiner Schwingungsforschung eindrücklich zeigen konnte, wie Schwingungen materielle Formen bilden können. (siehe Beitrag vom Februar 2019 „Alles ist Schwingung“)

Geist und Energie

Wie schon der Begriff ‚Geist’ Erregung bedeutet handelt es sich in dieser Ebene um Bewegung, um Schwingungen, Wellen, Energien und Kräfte, so formt der Geist den Körper. Unsere Gedanken sind elektrische Impulse und welche Energien und Kräfte manche Gefühle freisetzen können, hat sicher schon jeder einmal erlebt.

Die universitäre Disziplin dieser Ebene ist die Physik, die sich mit Energien, Kräften, Elektrizität, Magnetismus, elektromagnetischen Schwingungen wie Licht und auch Schall befasst. Nichtphysikalische Energien sind aber auch schon seit altersher bekannt wie Chi, Od, Prana und die von Reich entdeckte Orgon-Energie.

Die medizinischen Verfahren für diese Ebene erfassen energetische Behandlungsmethoden wie Licht-/Farb-Therapie, Kurwellen-Therapie, Magnetfeld-Therapie, radioaktive Bestrahlungen, TENS-Anwendungen und andere. Im komplementären Bereich sind es z. B. die Neuro-Elektrische-Therapie, Orgon-Therapie, Bioresonanztherapie, TCM, die traditionelle chinesische Therapie mit der Akupunktur, weiter Akupressur und Jin Shin Jyutsu. Für die geistigen Themen finden Psychoanalyse und Psychotherapie Anwendung. Komplementär wird hier auch mit Biofeedback-Verfahren gearbeitet.

Um materielle Formen entstehen zu lassen bedarf es somit einer energetischen Vorlage, eines energetischen Abbildes. Morphogenetische Felder sind also energetische Muster, nach denen sich die materiellen Formen entwickeln.

Geistig-energetische Sinne

Vielleicht ist aufgefallen, dass wir bei der Betrachtung der materiellen Ebene nur drei unserer fünf bekannten Sinne erwähnt hatten. Das ist auch richtig, denn die beiden fehlenden Sinne, Sehsinn und Hörsinn, erfassen physikalische Größen nämlich Licht, elektromagnetische Wellen zum Sehen und Schallwellen zum Hören. Betrachten wir diese Ebene der Energie aus Sicht unserer zwölf Sinne, benötigen wir im Vergleich zur materiellen Ebene nur vier Sinne, um diese geistig-energetische Ebene zu erfassen und zwar zusätzlich Wärmesinn und Wortesinn.

Dazu noch etwas Physik: Physikalisch gesehen erweitert diese Ebene die im August beschriebenen Dimensionen x1, x2 und x3 um die vierte Dimension x4, die Zeitstruktur T1. Fassen wir nun die beiden Existenzebenen körperlich-materiell und geistig-energetisch zusammen (R3 plus T1), erhalten wir einen vierdimensionalen Raum, die Raumzeit R4, die auch als Minkowskiraum bekannt ist, der polare Raum.

Soviel zur zweiten Existenzebene unseres Lebens, der geistig-energetischen Ebenen. Fragen wir uns nun:

Wie sorgsam gehen wir mit unserer eigenen Energie um, ohne die uns ein Leben unmöglich wäre?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, im Monat September 2019 uns bewusst zu werden, dass ohne die vielen Energieformen uns ein Leben auf dieser Erde nicht möglich wäre.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

 

 

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

Alles letztendlich Materie

 Monatsbeitrag August 2019

Alles ist Materie

Auto Peter W. Köhne

von Peter W. Köhne

Alles ist nur Materie, oder nicht?

Im Juli hatten wir die Frage gestellt: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung? Körper, Geist oder Seele?“ Um dies beantworten zu können, müssen wir zuerst diese Begriffe klären. Was ist Körper? Die Antwort dürften die Meisten mit ‚Materie’ beantworten. Beim Begriff Geist gibt es schon die ersten Unklarheiten. In der europäischen Meditation wird von Körper, Seele, Geist gesprochen, also in umgekehrter Reihenfolge. So wird teilweise immer noch von Seelenkrankheit gesprochen, wenn eine psychische Krankheit gemeint ist. Warum verwende ich aber hier die Reihenfolge, wie sie in der östlichen Philosophie üblich ist.

Die deutschen Begriffe geben die richtige Antwort. Das Wort Geist kommt eigentlich aus dem Althochdeutschen und bedeutet ‚Erregung’, ist also ein aktives Prinzip, es bewegt sich etwas. Der Begriff Seele kommt aus dem germanischen Kulturkreis, was soviel bedeutet wie ’die zum See Gehörende’. Die Seele ist also ein ruhendes Prinzip, was daher genau zu unserer Schöpfungsgeschichte passt, zu dem in sich ruhenden Gott, der das Wort noch nicht ausgesprochen hat.

Körper und Materie

Damit wir letzten Endes die gesamte Schöpfung verstehen können, schauen wir uns diese drei Ebenen im Einzelnen an. Beginnen wir zunächst mit der Existenzebene, die uns am vertrautesten ist, die Ebene des Körpers und der Materie. Aus der Biologie kennen wir die Morphologie, die Lehre von der Struktur und Form der Organismen. Dies erfasst eine Formenvielfalt vom kleinsten Molekül bis zu einer gesamten Gestalt und betrachtet dabei auch die Funktionen, die diese Formen oder Gestalten erfüllen sollen. Diese Formen können Menschen, Tiere, Pflanzen oder kristalline Strukturen sein.

In dieser materiellen Ebene sprechen wir von Masse, Teilchen, Substanzen. Die universitäre Disziplin dieser Ebene ist die Chemie. Die Genforschung erfolgt in dieser materiellen Ebene, denn bei der DNS handelt es sich immer um Basenpaare, die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Diesen materiellen Raum, in dem dies alles stattfindet, bezeichnen wir als physischen Raum mit Länge, Höhe, Breite oder den Koordinaten x1, x2, x3.

Die medizinischen Verfahren für diese Ebene erfassen Behandlungen mit chemischen Substanzen z.B. pharmazeutische Präparate und chirurgische Eingriffe, Körpertherapien wie Massagen, Physiotherapie, Faszientherapie und viele andere.

Körperlich-materielle Sinne

Alles dreht sich also immer um Körper und Materie. Auch drei unserer fbekannten fünf Sinne erfassen diese Ebene mit Tasten, Schmecken und  Riechen . Die letzteren beiden erfassen chemische Substanzen. Betrachten wir diese Ebene der Materie aus Sicht unserer zwölf Sinne, benötigen wir allein sechs Sinne, um diese körperliche Ebene zu erfassen, zusätzlich sind dies dann Gleichgewichtssinn, Bewegungssinn und Lebenssinn, also der Lebenssinn unseres Körpers. .

Physikalisch wird diese Ebene durch die drei Raumachsen x1, x2 und x3, Länge, Höhe und Bereite beschrieben und auch als physischer Raum R3 bezeichnet.

Soviel zunächst zur körperlich/materiellen Existenzebene. Fragen wir uns nun:

Wie bewusst gehe ich mit dieser meiner körperlichen Gestalt um, was tue ich, um diesen genialen Teil der Schöpfung zu pflegen und zu erhalten?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, im Monat August 2019 herauszufinden, wie wir unseren physisch/materiellen Körper wahrnehmen und mit ihm umgehen.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

 Alle verfügbaren Beiträge (2017-2021) in der Gesamtübersicht.

Alles ist geschlechtlich

Monatsbeitrag Juli 2019

Alles ist geschlechtlich,
in mehr oder weniger Anteilen

Von Peter W. Köhne

Der Mensch erschaffen als Mann und Frau?

… dies betont ein vor kurzem erschienenes Dokument des Vatikan zur Gender-Ideologie, in dem darauf hingewiesen wird, dass: „Als Mann und Frau schuf ER sie …!“ Bei dieser Behauptung müssen wir gleich zu Beginn fragen: „Auf welcher Existenzebene?“ Körper, Geist oder Seele? Denn hier ist der Haken, der oft übersehen wird. Aber beginnen wir ganz am Anfang. Sowohl die östliche als auch die westliche Philosophie beginnt am selben Punkt. Im Westen beginnt es mit UR, dem ungeoffenbarten GOTT, der in sich selbst ruht, (verwenden wir ruhig diesen allgemein gängigen Begriff GOTT). Im Osten ist es das Alles und Nichts, die allumfassende Leere, Gott in sich selbst, auch als WU (in China) oder MU (in Japan) bekannt. ES ruht in sich selbst.

Gott hat ein Bild der Schöpfung

Den nächsten Schritt finden wir bei dem Evangelisten Johannes im Neuen Testament: „Im Anfang war das WORT und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott.“ Aha, es hat sich etwas getan, es gibt schon einen Keim, das Wort, eine Absicht, eine Idee, eine Vision. Gott beginnt,  sich ein Bild zu machen, wie seine Schöpfung aussehen soll. Wohl bemerkt, das Wort ist noch nicht ausgesprochen. Das Bild in IHM (besser ES)  nimmt Gestalt an, das Bild einer Schöpfung mit Himmel und Erde, Wasser und Land, Pflanzen, Tieren und auch dem Menschen. Nach diesem seinem Bild soll die Schöpfung erfolgen. In dieser Ebene des göttlichen, heiligen Geistes gibt es noch keine Gegensätze, keine Polarität, nur das Bild davon. Daher ist dort  der Mensch (im Urtext Adama = Mensch) kein Mann namens Adam, sondern dieser Mensch ist zweigeschlechtlich, androgyn, ein Hermaphrodit.

Das Wort: „Es werde Licht…“ ?

Der nächste Schritt ist der Moment, als Gott das WORT ausspricht: „Es werde Licht und es ward Licht.“ Genau betrachtet existierte das Licht ja bereits in Gottes geistiger Ebene. Allerdings wirft dieses Licht keine Schatten, wie jeder weiß, der dies erleben durfte. Dieses göttliche Licht enthält bereits Alles. In den Ebenen, den Welten darunter, exitierte noch Nichts, alles war dunkel und schwarz. Beim Aussprechen des Wortes teilte sich das göttliche Licht in Alles und Nichts, die beiden Pole der Polarität, dunkel und hell. Dieses Licht wirft allerdings Schatten, jedoch, wie heißt es bei Johannes weiter: „….und die Finsternis hat’s nicht begriffen.“ Ganz gleich, damit war der erste Schritt in die polare Welt der Gegensätze getan, in der wir leben.

Eva war keine Rippe!

Was passierte jetzt mit dem androgynen ADAMA, dem Menschen? Oft wurde nun ADAMA mit Adam gleichgesetzt, dem ein Rippe entnommen und daraus Eva gefertigt wurde. Nein, jetzt wurde keine Rippe entnommen. Hier besteht wohl eine kleine Unschärfe in der Übersetzung. Im Originaltext der Torá wird von „zela“ (auch: zelár) gesprochen. Das kann zwar Rippe heißen, ist aber wohl besser mit ‚Seite’ übersetzt, was auch einen einleuchtenden Sinn ergibt. Nebenbei, bei Rippe, einem unbedeutenden Teil von ‚Adam’ als Mann, hätte schon hier die erste Diskriminierung der Frau stattgefunden. Manche Bibel-Interpreten leiten nun daraus ab, dass Eva aus der Seite Adams gefertigt wurde. Nein, es wurde gar nichts gefertigt, ADAMA, der androgyne Mensch, wurde in seine beiden Seiten aufgeteilt, männlich und weiblich, Mann und Frau, und dieser Mann ist Adam und die Frau Eva. Bei dieser Teilung in die beiden geschlechtlichen Pole entstanden beide Seiten, Mann und Frau, gleichzeitig, sie entstanden also nicht nacheinander, nicht erst der Mann und dann die Frau!

An diesem Punkt hätte die Gender-Diskussion schon erfolgen können. Wer aber hat sich dafür interessiert? Adam und Eva ist erst einmal durch die verruchte „Frucht“, die gerne als Apfel dargestellt wird, klar geworden, dass es so was wie gut und böse gibt … auch hier die schon bekannte Polarität, über die wir derzeit umso heftiger diskutieren.

Alle Menschen zweigeschlechtlich?

Bei meiner Arbeit mit der Re-Informations-Analyse® war mir ziemlich zu Beginn dieser Tätigkeit etwas Merkwürdiges aufgefallen. Ich hatte eine Testprobe bekommen, bei der der Vorname abgekürzt war, wusste also nicht, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelte. Um so erstaunter war ich, als ich mir die Ergebnisse der Grundanalyse ansah und bemerkte, dass ich wohl im Eifer der Messung nicht bemerkt hatte, dass ich bei dieser Person sowohl Messwerte für die Hoden als auch für die Eierstöcke erhalten hatte. (Wer diese Methode kennt, weiß, dass dies Werte aus dem persönlichen Informationsfeld der Person stammen.)

Was nun? Diese Werte konnte ich unmöglich weitergeben, um mich nicht lächerliche zu machen. Zum Glück fand ich eine Tel. Nr. auf dem Begleitbrief und konnte das klären. Was aber, wenn ich dies nicht hätte klären können? Beim nächsten Fall dieser Art kam mir die Idee, vorher auszutesten, ob die Person männlich oder weiblich ist. Ich tat dies in der Form, dass ich zu Beginn die entsprechenden Anteile bei der Person austestete. Hier zeigte sich, dass der höhere Wert eine Aussage über das Geschlecht der Person machte. Das bedeutete für mich, dass bei der Teilung des ADAMA immer beide Polaritäten erhalten blieben allerdings in unterschiedlichen Anteilen. Beim Tai Chi Symbol ist das zum Beispiel sehr gut zu erkennen, im Yin ist ein Anteil Yang enthalten und im Yang ein Anteil Yin.

Problem gelöst? Was ist nun wenn beide Anteile gleich sind, 50/50? Einen solchen Fall hatte ich noch nicht, aber es muss einen Grund geben, wenn er auftritt. Die Antwort konnte ich mir nur auf dem Umweg über die Re-Inkarnationslehre geben, die ich an anderer Stelle erwähnt habe. Vor der Geburt in eine neue Inkarnation legen wir so etwas wie einen Lebensplan fest, aus dem hervorgeht, welche Aufgaben und Erfahrungen für das kommende Leben anstehen und ob wir diese Erfahrungen als Mann oder Frau machen wollen. Was ist aber, wenn diese Entscheidung vorher nicht eindeutig getroffen wurde? Besteht dann die Möglichkeit für 50/50? Muss dann die Entscheidung später getroffen werden, wenn dieser neu inkarnierte Mensch bereits im irdischen Leben steht und jetzt diese Entscheidung nachholen will/muss, um Fakten zu schaffen?? Diese Antwort muss ich wohl an dieser Stelle offen lassen …… und an die Betroffenen weitergeben.

Fazit: Es gibt zwei Geschlechter, zwei Pole, die in unterschiedlichen Anteilen zusammenkommen. Unter Umständen muss eine Entscheidung nachgeholt und in Fakten umgesetzt werden, um wirklich authentisch sein zu können. Ergibt sich also die Frage:

Wie authentisch bin ich wirklich und stehe ich zu dem, was ich bin?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Juli 2019 herauszufinden, wie es mit unserer geschlechtlichen Authentizität aussieht und wie wir dazu stehen können.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

 

 

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

Alles hat ein Gegenteil

Monatsbeitrag Juni 2019

Die Welt der Polarität

von Peter W. Köhne

Alles hat ein Gegenteil, in der Welt, im Universum

In einem meiner Seminare stelle ich die Frage: „Gibt es in diesem Universum etwas, das kein Gegenteil hat?“ Es benötigt meist eine gewisse Bedenkzeit, bis die ersten Reaktionen kommen. Dann folgen hochgezogene Augenbrauen, Schulterzucken und Kopfschütteln. Letztens bekam ich eine klare Antwort: “Gott“. Ich fragte ihn, von welchem Gott er spreche, dessen Gegenspieler der Teufel ist, dem Gottvater, dem die Gottmutter fehlt oder die Engel für die es keine Dämonen gibt.

Da hatte ich allerdings einen wunden Punkt getroffen, denn was ist denn mit der Medaille, die keine zweite Seite hat? Funktioniert eine elektrische Lampe, wenn ihr ein Pol (plus oder minus) fehlt? Kann ein Problem ohne Lösung existieren? Nein! Denn wenn es keine Lösung gibt, ist es auch kein Problem. Oft starren wir aber mehr auf das Problem, als uns auf die Lösung zu konzentrieren.

Dualismus und Polarität

Ganz gleich, wie wir es betrachten, es gibt immer zwei Seiten. „Ja“ sagte jemand zu mir“, das ist so mit dem Dualismus.“ Mir gefällt das nicht, dual beschreibt genau betrachtet eine Zweiheit, bei denen beide Teile nicht unbedingt aufeinander angewiesen sind. Ein duales Studium bietet beide Seiten der Ausbildung, Praxis in einer Firma und Studium an einer Hochschule. Ich könnte aber auch nur das eine oder andere wählen, Praxis oder Theorie, beide hängen nicht unbedingt von einander ab. Anders ist es mit der Welt der Polarität, ein spezielles Gebiet der Dualität. In der Polarität bedingt eines das andere, das Eine kann ohne das Andere nicht existieren.

Frieden und Krieg

Frieden kann es nur mit Krieg geben. Wenn es nie Krieg gegeben hätte, wüsste niemand, was Frieden ist, wenn es nichts Böses gäbe, wüsste niemand, was gut ist. Genau betrachtet, würden wir den Krieg abschaffen, hätten wir damit auch den Frieden abgeschafft. Gut und böse sind genau betrachtet das Gleiche, nur an unterschiedlichen Enden einer Skala von Zuneigung. Dies gilt auch für Hass und Liebe. Es kommt immer wieder vor, dass Liebe in Hass umschlägt und umgekehrt. Wie kann das sein? Betrachten wir es einfach als unterschiedliche Schwingungsgrade ein und derselben Sache. Ändern wir den Schwingungsgrad, können wir einen Pol in den anderen überführen.

Die Polarität ist aber wichtig. Nur durch das Spannungsverhältnis zweier Pole wird etwas in Bewegung gesetzt. Nur deswegen brennt eine Lampe, dreht sich ein Elektromotor, funktioniert unser Notebook, können sich die Menschen weiter fortpflanzen, gibt es Ursache und Wirkung, wie wir im Beitrag vom Mai gesehen haben. Ist denn dann überhaupt ewiger Frieden in der materiellen Welt möglich?

Raum und Zeit

Raum und Zeit sind auch zwei Gegenpole, ohne Raum keine Zeit oder ohne Zeit kein Raum, beide hängen von einander ab. Jetzt kommen die Quantenphysiker und behaupten, dass es in der „non local area“ keine Polarität gibt. Stimmt, „non local“ also kein Ort, dann auch keine Zeit. An dieser Stelle ist schon Einstein mit seinem EPR-Paradoxon gescheitert, als er das gleichzeitige Verhalten von subatomaren Zwilingsteilchen als ’spukhafte Fernwirkung‘ bezeichnetet. . In unserer bekannten Welt sind Licht und Schatten unabdingbar mit einander verbunden, „wo Licht ist, ist auch Schatten“. Das gilt aber nur, wenn wir uns im Raum/Zeit-Kontinuum befinden.

Licht ohne Schatten

Verlassen wir Raum und Zeit, wirft das Licht keinen Schatten mehr. Ich erinnere mich an eine Erfahrung, die ich im Dunkelretreat gemacht habe (z.B. eine Woche in völliger Dunkelheit leben). Die Lichterfahrung, die ich in diesen Tagen gemacht habe, hat mir gezeigt, dass es tatsächlich Licht gibt, das keine Schatten wirft, weil es überall ist und alles durchdringt. Ich habe mich gefragt, wie das sein kann, denn nach der Physik hat jedes Licht eine Quelle, die Sonne, eine Lampe, die Sterne usw. und dieses Licht wirft Schatten. Wie kann es also sein, dass ein Licht keinen Schatten wirft? Die einzige Erklärung, die ich darauf gefunden habe ist, dieses Licht im Bereich außerhalb von Raum und Zeit ist in sich selbst die Quelle und wirft deswegen keinen Schatten. Kann mir das jemand erklären? Ich habe bisher keine Erklärung dafür gefunden.

Fazit, es gibt also doch einen Bereich, in dem die Polarität aufgehoben ist, wo es „Frieden“ ohne Krieg gibt, wo Gott ohne Teufel existiert und wesentlich größer und allumfassender ist, als wir es uns vorstellen können. Und wenn wir uns diese Größe nur annähernd vorstellen können, wird uns auch klar, dass es eine wirklich „Künstliche Intelligenz“ (KI) nicht geben kann, da alle Rechner durch 0 und 1 oder high and low begrenzt sind. Wir Menschen sind es nicht, wenn wir bedenken, dass wir in der Lage sind, die polare Welt mit den beiden Höchsten unsere 12 Sinne zu verlassen. Stellen wir uns also die Frage:

Wie sind wir selbst in der Lage, diese polare Welt zu managen und umzupolarisieren?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, im Monat Juni 2019 herauszufinden, wie wir lernen, eine neutrale Position einzunehmen, oder wie z.B. Hass in Liebe umzupolarisieren.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2021) in der Gesamtübersicht.