Schlagwort-Archiv Bagua des Feng Shui

VonPeter W.

Erntemonat

Monatsbeitrag September  2017

Der richtige Zeitpunkt

Von Peter W. Köhne

September in the rain …

… war der erste große Hit des George Shearing Quintetts. Allerdings hätten wir nach dem durchwachsenen Sommer einen schönen Spätsommer verdient. Konzentrieren wir uns also auf die kommenden schönen Tage, den richtigen Zeitpunkt, damit auch die Ernte des Jahres erfolgreich ist. Das passt auch gut zum 9. Monat. Im Bagua des Feng Shui geht es im 9. Lebensbereich um Ruhm und Anerkennung. Schön und gut, wir sollten uns aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, denn jetzt geht es erst darum, die Ernte einzufahren und die Vorbereitungen für das nächste Jahr zu treffen. Jetzt beginnt der Endspurt für dieses Jahr und weiterhin entschlossen dem Jahresziel zu folgen.

Ideen

Für die, die im Urlaub waren, hat die Zeit vielleicht dazu geführt, dass neue Ideen entstanden sind und diese werden gebraucht, um immer wieder neu motiviert alte, ausgetretene Pfade zu verlassen. In einem Artikel las ich: „Ideen liegen auf der Straße“. Passen wir also auf, dass wir sie aufheben, anstatt über sie zu stolpern oder vielleicht sogar zu stürzen. Achtsamkeit ist angesagt, damit wir unsere Zeit nicht in Nebensächlichkeiten investieren. Dazu passt auch die Monatsregel für September, die letzte aus unserer Reihe von Miyamoto Musashi.

Mit dieser Reihe wollten wir helfen, für jeden Monat einen neuen Vorsatz anzubieten. Neun dieser Vorsätze wurden von dem Kendo-Meister Miyamoto Musashi als Lebensregeln schon im Jahre 1634 aufgestellt und sind heute aktueller denn je, privat und auch im Business. Für den Monat September  hier die 9. und letzte Regel:

Halte Dich nicht mit nutzlosen Beschäftigungen auf.

 Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2020) in der Gesamtübersicht.

VonPeter W.

Ostermonat

Monatsbeitrag April  2017

Launisch bis heiter

Von Peter W. Köhne

Vorsicht, Falle

„April, April, der macht was er will“, ein altbekannter Spruch, um den April, speziell beim Wetter, zu beschreiben. Eine andere Laune im April ist der Aprilscherz. Wer ist nicht schon am 1. April in den April geschickt worden. Das ist manchmal gar nicht so leicht zu erkennen, ob sich hinter dem Aprilscherz Wahrheit oder Scherz verbirgt. In der heutigen Zeit haben wir allerdings das gesamte Jahr April, wenn wir die vielen Fakes im Internet und den sozialen Netzwerken beobachten.

Fülle und Reichtum

Im Bagua des Feng Shui mit den 9 Lebensbereichen steht der Bereich 4 für Fülle und Reichtum. Das passt sehr gut zum 4. Monat, dem April. Beziehen wir nämlich den April auf die Entwicklung der Vegetation, finden wir auch die Bezeichnung als „Monat, der die Erde öffnet“ und damit Fülle für die spätere Ernte verspricht. Fülle und Reichtum beziehen sich aber sowohl auf den materiellen als auch geistigen Bereich. In diesem herrscht eine geschäftige Energie, etwas entstehen zu lassen, Sehnsüchte zu entwickeln nach materieller und geistiger Fülle wie der Typ Vier im Enneagramm. Im geschäftlichen Bereich erfasst der Bereich 4 des Bagua das Qualitätsmanagement und das Rechnungswesen (Fülle und Reichtum) aber auch die Firmenethik (geistige Fülle und Reichtum).

Achtsamkeit

Sowohl beim Aprilscherz, bei den Fakes und bei der Betrachtung des Bagua bleibt uns einiges verborgen. Was ist wahr, was ist unwahr! Das ist der Hinweis der 4. Regel von Musashi, dass wir achtsam durchs Leben gehen und lernen, hinter die Dinge und Gegebenheiten zu schauen und zu verstehen.

Wir wollen dabei helfen, wichtige Aspekte im täglichen Leben aufzuzeigen, indem wir für jeden Monat einen neuen Vorsatz anbieten. Neun Vorsätze des Kendo-Meisters Miyamoto Musashi stellen wir in den nächsten Beiträgen vor. Für den Monat April hier die 4. Regel:

Bemühe dich, das Wesen auch dessen zu erkennen, das unsichtbar bleibt

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Regel zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

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VonPeter W.

Lenzmonat

Monatsbeitrag März  2017

Frühling

Von Peter W. Köhne

 Aufbruch

März, Lenz, Frühling, alles vorbereiten, für den Moment, wenn es losgeht. „Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt“ heißt es in einem deutschen Volkslied. „Veronika, der Lenz ist da“ sangen in den 1930er Jahren die Comedian Harmonists. März hat etwas mit dem römischen Kriegsgott Mars zu tun,. Dies war im alten Rom die Zeit, zu der die Soldaten rekrutiert wurden, die am nächsten Feldzug teilnehmen wollten.

Diese Energie des Aufbruchs gibt es natürlich nicht nur im März, aber der März verstärkt diese Energie, z.B. verlieben sich Menschen am häufigsten im März und vielleicht ist das der Beginn für eine Familiengründung, in die die Energie der gesamtem Familie und Sippe einfließt

Energie der Ahnen

März, der 3. Monat, hat auch im Bagua des Feng Shui mit den 9 Lebensbereichen eine Verbindung zum Bereich 3, dem Bereich der Familie und der Ahnen. Wird dieser Bereich im Bagua unterstützt, können wir  diese Energien, die in der Sippe von einer Generation zur anderen weiterfließen, für uns nutzbar machen.

Im geschäftlichen Bereich geht es bei der Betrachtung auch um die Ahnen, also die Firmengründer, die Entwicklung der Firma von der Gründung bis heute, ebenso um Rücklagen und Corporate Design.

Unterscheidungsvermögen

Noch einmal zurück zur Rekrutierung der römischen Soldaten. Die Feldzugsaison war sicher für viele Römer die Gelegenheit, zu Ruhm und Geld zu kommen.  Allerdings sind Gewinn und Verlust in unserer polaren Welt untrennbar miteinander verbunden. Nicht nur, weil des Einen Gewinn, des Anderen Verlust ist. Generell folgen auf Gewinne auch wieder Verluste. Unter anderem Caesar hatte große Gewinne mit der Eroberung Galliens. Für die Gallier mit ihren vielen Millionen Toten ein tragischer Verlust. Der römische Feldherr Quinctilius Varus dagegen verlor in der so genannten Varusschlacht im Teuteburger Wald drei Legionen im Kampf gegen die Cherusker unter Arminius. Dies soll Kaiser Augustus zu dem Ausruf verleitet haben: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder“.

Es gehört Unterscheidungsvermögen dazu, das rechte maß zu finden, Gewinn und Verlust unterscheiden zu können. Unterscheidungsvermögen ist der Gegenpol zur Gier, eine der fünf Perversionen des Verstandes. Wenn wir gelernt haben zu unterscheiden, was wichtig und unwichtig ist, was wirklicher Gewinn oder Verlust ist, was gut ist auszusprechen und was nicht, führt das nach und nach zur Bescheidenheit, die die Gier aufhebt. Dann ist uns bewusst, dass das, was wir wirklich benötigen, für uns da ist.

Wir wollen dabei helfen, wichtige Aspekte im täglichen Leben aufzuzeigen, indem wir für jeden Monat einen neuen Vorsatz anbieten. Neun Vorsätze des Kendo-Meisters Miyamoto Musashi stellen wir in den nächsten Beiträgen vor. Für den Monat März hier die 3. Regel:

Lerne in allen Dingen Gewinn und Verlust zu unterscheiden

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Regel zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

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