Kategorien-Archiv Monatsbeiträge

Toter Monat?

Monatsbeitrag November  2017

Entscheidung

von Peter W. Köhne

Weggabelung

… ein finnischer Kollege nannte den November „toter Monat“. Dies ist sicher auch für uns verständlich, wenn wir den Totensonntag und Volkstrauertag berücksichtigen. Daher wird der November auch oft „Trauermonat“ genannt. Ältere Namen wir Windmond oder Nebelung zeigen sehr gut, wie es normalerweise im November zugeht mit Sturm und Nebel.

Im November, wenn die Tage wieder „kürzer“ sind beginnt auch schon die Rückschau auf das vergangene Jahr. War das Jahr so, wie wir es uns vorgestellt hatten? Welchen Weg sind wir gegangen? Sind wir den besten Weg gegangen oder hätte es einen besseren Weg gegeben. Das Bessere ist nun einmal ein „Feind“ des Guten. Hat der Weg uns weiter in die Richtung unserer großen Lebensvision geführt, hin zu unserem Kairos? Oder war es ein Zwischenziel auf diesem Weg. Welchen Weg sind wir gegangen, einen verschlungenen oder den direkten Weg? Immer wieder Weggabelungen, an denen wir uns entscheiden mussten? Oder sind wir wieder in einen unserer leicht zu gehenden ausgetretenen Pfade gerutsch, diese tief eingeschnittenen Chreoden unserer epigenetischen Landschaft, von denen wir doch schon genau wissen, dass sie uns nicht weiterbringen? Viele Fragen, die zum Ende eines Jahres hin auftauchen. Können wir jetzt noch Korrekturen vornehmen? Vielleicht jetzt nicht mehr, aber fürs das kommende jahr könne wir uns schon jetzt Gedanken machen, was wir anders machen können, neue Ideen entwickeln, unsere höchste Vision finden, unseren Kairos.

Leicht oder richtig?

Meine Kinder haben mit Begeisterung Harry Potter gelesen und gehört. Ich habe dann ihre CDs unterwegs im Auto gehört. Ich war immer wieder überrascht, welche Weisheiten darin verarbeitet sind. Davon möchte ich für diesen Monat einen Satz zitieren, den der Leiter der Zauberschule Hogwarts, Albus Dumbledore, seinen Zauberschülern mit auf den Weg gab.

Irgendwann müssen wir uns entscheiden, ob wir den leichten oder den richtigen Weg gehen wollen!

 Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Voriger Monat Oktober:  Längster Monat, Erwartungshaltung

Nächster Monat Dezember: Lichtmonat,   Licht und Ton, Göttliches Licht

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Längster Monat

Monatsbeitrag Oktober  2017

Längster Monat des Jahres

von Peter W. Köhne

MEZ  statt MESZ

 … wieso der längste Monat? Weil er nicht nur 31 Tage hat, sondern wir auch die Stunde zurückbekommen, die uns beim Start der Sommerzeit „gestohlen“ wurde, im Oktober ist das Ende der Sommerzeit (MESZ). Ab September stimmt die Reihenfolge der Monate auch nicht so recht. Oktober sollte ja wohl der achte Monat im Jahr sein, wenn wir vom Namen ausgehen. Aber was erwarten wir schon, das noch stimmt, wenn soviel an den Kalendern herumgebastelt wurde.

Erwartungshaltung

Da wir gerade bei Erwartungen sind. In letzter Zeit habe ich sehr massiv die Erfahrung machen müssen, wie sehr mich meine Erwartungshaltungen blockiert haben. So ist es auch in der Wissenschaft. Es wird immer wieder getönt: “Das ist wissenschaftlich nicht bewiesen.“ Das ist aber das Problem mit der Wissenschaft, dass sie sich mit ihrer eigenen Erwartungshaltung selbst begrenzt, quasi Scheuklappen aufsetzt. Empirische Wissenschaft dagegen hält sich alles offen und lässt sich überraschen, was sich ergibt. So z.B. die Radionik, eine unserer wichtigsten Methoden. Sie wurde rein empirisch gefunden und bewährt sich nun schon seit über 130 Jahren. Schade nur, dass sie nicht „wissenschaftlich“ ist, meinen die die meinen, sie hätten eine Meinung dazu. Übrigens, Erwartungshaltungen können auch negative Aspekte haben. Wenn wir etwas verhindern wollen, könnten wir das als negative Erwartungshaltung ansehen. Übrigens, Erwartungshaltung gehört zu den 6 Fehlern bei der schöpferischen Tätigkeit, die wir bei der Betrachtung der Ideen im September angesprochen haben.

Wir wollen dabei helfen, wichtige Aspekte im täglichen Leben aufzuzeigen, indem wir für jeden Monat einen neuen Vorsatz anbieten. Bis September haben wir die neun Vorsätze des Kendo-Meisters Miyamoto Musashi vorgestellt. Ab Monat Oktober beginnen  wir mit weiteren Hinweisen, die uns wichtig erscheinen. Achten wir also in diesem Monat Oktober darauf:

Was wir fürchten, ziehen wir an!

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Voriger Monat September:  Erntemonat, Der richtige Zeitpunkt

Nächster Monat November:   Toter Monat,  Entscheidung, Weggabelung

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Erntemonat

Monatsbeitrag September  2017

Der richtige Zeitpunkt

von Peter W. Köhne

September in the rain …

… war der erste große Hit des George Shearing Quintetts. Allerdings hätten wir nach dem durchwachsenen Sommer einen schönen Spätsommer verdient. Konzentrieren wir uns also auf die kommenden schönen Tage, den richtigen Zeitpunkt, damit auch die Ernte des Jahres erfolgreich ist. Das passt auch gut zum 9. Monat. Im Bagua des Feng Shui geht es im 9. Lebensbereich um Ruhm und Anerkennung, die Ernte unserer gelungenen Arbeit. Im geschäftlichen  Bereich ist es die Firmenphilosophie und der gute Ruf der Firma. Schön und gut, wir sollten uns aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, denn jetzt geht es erst darum, die Ernte einzufahren und die Vorbereitungen für das nächste Jahr zu treffen. Jetzt beginnt der Endspurt für das Jahr und weiterhin entschlossen dem Jahresziel zu folgen.

Ideen

Für die, die im Urlaub waren, hat die Zeit vielleicht dazu geführt, dass neue Ideen entstanden sind und diese werden gebraucht, um immer wieder neu motiviert alte, ausgetretene Pfade zu verlassen. Mit unseren Ideen erreichen wir zwei Punkte, die den Verlauf usneres Lebens stark verändenr können. Zum einen ist die Idee die Voraussetzung für unsere schöpferische Tätigkeit, um unser Leben zu verändern, zum Anderen ist sie in der Lage, die Epigenetik unseres genetischen Codes, der DNS,  zu korrigieren.  In einem Artikel las ich: „Ideen liegen auf der Straße“. Passen wir also auf, dass wir sie aufheben, anstatt über sie zu stolpern oder vielleicht sogar zu stürzen. Wie wir es im Blog vom April angesprochen hatten, ist Achtsamkeit angesagt, damit wir unsere Zeit nicht in Nebensächlichkeiten investieren. Dazu passt auch die Monatsregel für September, die letzte aus unserer Reihe von Miyamoto Musashi.

Mit dieser Reihe wollten wir helfen, für jeden Monat einen neuen Vorsatz anzubieten. Neun dieser Vorsätze wurden von dem Kendo-Meister Miyamoto Musashi als Lebensregeln schon im Jahre 1634 aufgestellt und sind heute aktueller denn je, privat und auch im Business. Für den Monat September  hier die 9. und letzte Regel:

Halte Dich nicht mit nutzlosen Beschäftigungen auf.

 Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Voriger Monat August:  Urlaubsmonat, Authentizität

Nächster Monat Oktober: Längster Monat,  Erwartungshaltung

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Urlaubsmonat

Monatsbeitrag August  2017

Ferien

von Peter W. Köhne

Sommerpause

Die Sommerpause ist für die Medien immer die Sauregurken-Zeit. Da wird dann z.B. Nessy, das Ungeheuer von Loch Ness, ausgegraben. Auch im Business ist die Urlaubszeit immer etwas ruhiger, einige Firmen machen sogar Betriebsferien. Das ist aber nicht immer so. Die Zeiten haben sich geändert, bei den Medien überschlagen sich in diesem Jahr die Meldungen von Attentaten und im Business werden Kartelle aufgedeckt.

Authentizität

Der 8. Monat August bringt uns zur Betrachtung eines Typs aus dem  Enneagramm, die ACHT, der BOSS. Damit sind wir an der Stelle, wo die Entscheidungen getroffen werden, um nach dem Urlaub wieder voll durchstarten zu können. Hier wäre die Zeit für den Boss, sich auf sein inneres Wissen zu konzentrieren, denn sein äußeres Wissen bleibt manchmal nur an der Oberfläche und es fällt auf, dass manche Bosse eigentlich nur wenig von dem betreffenden Thema oder der Materie verstehen. Es wäre zum Beispiel gut, in dieser etwas ruhigeren Urlaubszeit das eigenen Unternehmen zu betrachten und nachzuschauen, ob die Struktur und die dafür eingesetzten Fürhungskräfte noch zeitgemäß und  der Entwicklung förderlich sind, wie es mittels des ESVI-Consultings zu erkennen ist. Leider versuchen die Bosse oft durch ihr Machtverhalten diese Unkenntnis zu überdecken. Das innere Wissen geht aber tiefer und das erreicht jeder nur in der Stille, was für die Bosse mitunter sehr schwierig ist. In der Stille lässt sich auch erkennen, wie sich Authentizität  und Corporate Knowledge in die weitere Planung einbinden lassen. Nur sollte dies nicht in Manipulation abgleiten, wie es immer wieder offenbar wird. Sicher hilft hierbei die Monatsregel für August.

Das Wissen

Im Bereich 8 im Bagua des Feng Shui unterscheiden wir auch zwischen dem äußeren und inneren Wissen. Beide Arten des Wissens zusammen reichen über die Selbstentfaltung hin zur Weisheit, der Weg zur wahren Authentizität. Im geschäftlichen Bereich handelt es sich um Authentizität, Corporate Knowledge und Planung.

Wir wollen dabei helfen, indem wir für jeden Monat einen neuen Vorsatz anbieten. Neun dieser Vorsätze wurden von dem Kendo-Meister Miyamoto Musashi als Lebensregeln schon im Jahre 1634 aufgestellt und sind heute aktueller denn je, privat und auch im Business. Für den Monat August hier die 8. Regel:

Habe nie arglistige Gedanken.

 Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Voriger Monat Juli:  Hitzemonat,   Seele, Spirituelle entwicklung

Nächster Monat September:  Erntemonat, Der richtige Zeitpunkt

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Hitzemonat

Monatsbeitrag Juli 2017

Up up and away

von Peter W. Köhne

Die Seele baumeln lassen

Ist das nicht ein grässliches Bild, die Seele baumeln zu sehen? Das erinnert mich mehr an einen Western, in dem jemand aufgeknüpft werden soll, damit jeder ihn baumeln sehen kann. Ein fürchterliches Bild und das mit der Seele. Überhaupt, wie soll das gehen, die Seele baumeln zu lassen? Was ist das für ein Bild von der Seele? Letztens habe ich noch in der Zeitung gelesen, dass es endlich gelungen ist, herauszufinden, wo im Körper die Seele zu finden ist. Was ist das für eine Vorstellung? Soll die Seele wirklich so klein sein? Wie will man sie dann baumeln lassen. Dieser Ansatz passt überhaupt nicht, denn er geht davon aus, dass der Körper eine Seele hat. Dieser Ansatz ist falsch, schon gar deswegen, dass ich eine solche Seele gar nicht baumeln lassen könnte.

Was ist die Seele?

Wir müssen den Ansatz umdrehen, nicht der Körper hat eine Seele, sondern die Seele hat einen Körper. Dieser Ansatz bietet wesentlich mehr Möglichkeiten. Er besagt, dass die Seele, das übergeordnete Prinzip ist. Ich gehe davon aus, dass der physische Körper über den Bauplan, die Blaupause, entsteht, der von der Seele ausgeht und zwar in einem Bereich außerhalb der Polarität, letztendlich eine Art göttlicher Schöpfungsprozess. Es wird  ja oft betont, dass die Seele ein Funke Gottes ist. Wie soll die Seele aber hier existieren, wenn sie nicht polar ist? Sie braucht einen Körper als Schutz im Bereich der polaren Welten, dann kann sie hier existieren.

Was will die Seele?

Vielleicht nehmen wir einmal Kontakt zu unserer Seele auf (z.B. über die Intuition) und fragen sie, was sie will. Sie will bestimmt nicht baumeln.

Die  Seele will mehr!

 Die Seele will, dass wir weiterkommen, im Leben, im Beruf, in der Familie, in der Partnerschaft, in unserem individuellen Privatleben und unseren Interessen.

Da reicht das „Baumeln lassen“, wie es im letzten Jahrhundert der Massen­tourismus anbot, schon lange nicht mehr. Die „Industrielle Gesellschaft“ hat strikt getrennt zwischen Arbeit und Urlaub, der Jahresurlaub war eine Art Ritual mit geistiger Oberflächlichkeit.

Spirituelle Entwicklung

Seit langem schon ist ein Umbruch zu erkennen, der mit dem Ansteigen der „Wissensgesellschaft“ Hand in Hand geht. Beruf und Urlaub sind nicht mehr strikt getrennt. Die Aus- und Eigenzeiten werden mit persönlichem Sinn gefüllt, mit persönlicher Weiterentwicklung und Vervollkommnung. Dies ist auch dringend erforderlich, da die Arbeitswelt immer höhere Anforderungen stellt und jeder besser dastehen muss, kreativer, schöner und psychisch stabiler.

Der Trend geht daher immer mehr dahin, die persönlichen Batterien in jeder Hinsicht aufzuladen als nur zu „chillen“ (abzuhängen). Um dies zu erreichen, ist es nicht unbedingt erforderlich, möglichst weit zu reisen. So reicht es z. B. auf kurzem Weg zum Ziel zu kommen, also u.U. in zwei bis drei Stunden an dem Ort zu sein, an dem die Möglichkeiten geboten sind, sich spirituell weiterzuentwickeln. Dieser Ort kann per Auto, Bahn oder Flugzeug erreichbar sein.  Die Spirituelle Entwicklung, das ist der Weg der Seele.

Ideen und Visionen

Wie könen wir unsere spirituelle Entwicklung fördern? Mit dem Mut neue Ideen und Visionen zu entwickeln und diesem Weg zu folgen. Hier kommt uns wieder das Bagua des Feng Shui  zu Hilfe. Der Bereich 7 bezieht sich auf die Kinder, nicht nur leibliche, sondern auch geistige, denn auch Ideen und Visionen können unsere Kinder sein. Sie stehen für unsere Zukunft und umfassen unsere Kreativität und Inspiration. Im geschäftlichen Bereich umfasst dies die Unternehmensziele, Forschung und Entwicklung.

 

Wir wollen dabei helfen, indem wir für jeden Monat einen neuen Vorsatz anbieten. Neun dieser Vorsätze wurden von dem Kendo-Meister Miyamoto Musashi als Lebensregeln schon im Jahre 1634 aufgestellt und sind heute aktueller denn je, privat und auch im Business. Für den Monat Juli hier die 7. Regel:

Übe dich unablässig darin, dem Weg zu folgen.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Voriger Monat Juni:  Blühender Monat, Lebenskurve, Jungbrunnen

Nächster Monat August: Urlaubsmonat,   Authentizität

Alle verfügbaren Beiträge (2017-2021) in der Gesamtübersicht.