Kategorien-Archiv Monatsbeiträge

VonPeter UU

Monatsbeiträge 2020

Allgemeines zu den Beiträgen in 2020

In diesem Jahr wollen wir für jede unserer Internetseiten eigene Beiträge anbieten, die speziell auf die Themen dieser Seiten zugeschnitten sind. Um folgende Themen geht es:

munovamus.de  >  die 12 Spielregeln des Lebens
Januar 2020: Spielregel Nr. 1  „Gott“

garith.de  >  die Entwicklung der Radionik der letzten 130 Jahre und ihre Möglichkeiten

ifar.de  >  die 12 Sinne des Menschen

humaneutik.de  >  Themen zu den drei Hauptbereichen der Humaneutik: Weltanschauung, Kommunikation und Gesundheit

Die Beiträge erscheinen immer am 1. eines Monats.

Alle bisherigen Beiträge (2018-2019) sind in den entsprechenden Archiven weiter verfügbar.

VonPeter UU

12 Spielregeln des Lebens / 1

 

Monatsbeitrag Januar 2020

Spielregel Nr. 1:  Gott

Von Peter W. Köhne 

Es gibt viele Spielregeln im Leben, die nicht alle in den unterschiedlichen Kulturen gleich sind. Die bekanntesten Spielregeln des Abendlandes sind wohl die 10 Gebote des alten Testaments, da diese das Abendland am stärksten geprägt haben.

Allerdings sind auch diese Gebote nicht einheitlich, weswegen ich bei der Betrachtung der 10 Gebote vier verschiede Deutungen gegenüber stelle. Regel 11 und 12 habe ich aus der Erfahrung meiner Arbeit hinzugefügt. Die vier Betrachtungen sind:

  1. Aus der BIBEL in der Luther-Übersetzung
  2. Aus der SCHRIFT, die fünf Bücher der Weisung; der hebräische Originaltext verdeutscht von M. Buber und F. Rosenzweig
  3. Die authentische Aussage der zehn Gebote aus „Im Herzen der Wirklichkeit“ von Pierre de Forêt
  4. Die zehn Verpflichtungen aus „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch

Die Regeln 11 und 12 ergänzend dazu,  die Ethik und Verpflichtung eines jeden Menschen, seinen eigenen Weg zu gehen

Beginnen wir mit dem 1. Gebot. Um dieses zu verstehen, eine kurze Erläuterung, warum dieses Gebot überhaupt erforderlich war. Eine Massenflucht (Exodus) der Israeliten aus Ägypten gab es nach neuesten Erkenntnissen nicht. Moses schrieb die Genesis wohl eher für ein kleineres Nomadenvolk am Rande Ägyptens. Dieses Volk hatte mehrere Götter, darunter auch JHWH / JHVH (Javeh), bei uns auch als Jehova bekannt. Eigentlich heißt es JEVE, wobei EVE allein das gegenwärtige Sein, die Lebenswurzel beschreibt. Mit dem J davor, dem Zeichen der potenziellen Manifestation und Ewigkeit bekommt JEVE die Bedeutung: „Das, was da ist, das da war und das da sein wird.“

Moses erhob somit JEVE zum alleinigen Gott und legte damit die monotheistische Betrachtung fest. Zur Frage des Monotheismus und ob es wirklich monotheistisch ist, an anderer Stelle mehr. Unter diesen Aspekten nun die vier Betrachtungsmöglichkeiten, wie oben aufgezählt:

Die BIBEL (Luther):
Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, dem Diensthause, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Die SCHRIFT (Hebräischer  Urtext):
Ich bin dein Gott, der ich dich führte aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Dienstbarkeit. Nicht sei dir andere Gottheit mir ins Angesicht.

Authentische Aussage (de Forêt):
Dein Ursprung ist der Schöpfer von Himmel und Erde. In ihm und aus ihm nahm alles seinen Anfang. ES ist die einzige Quelle all dessen was ist.

Die  1. Verpflichtung (Walsch):
Ihr liebt Gott mit ganzem Herzen, ganzem Geist und ganzer Seele. Ihr stellt keinen anderen Gott über mich.

Nächster Beitrag Februar 2020: Spielregel Nr. 2, Gottesbild
Summary: Spielregeln des Lebens, Gott, 10 Gebote, altes Testament, 12 Gebote, BIBEL, Die SCHRIFT, Pierre de Forêt, Neale Donald Walsch, 1. Gebot, JHVH, JHWH, Javeh, Jehova, JEVE, Lebenswurzel, Das was da ist das da war und das da sein wird, Moses, Monotheismus, Luther, Hebräischer Urtext, Gottesbild

VonPeter UU

Monatsbeiträge 2019

Übersicht Beiträge 2019

Beitrag Monat Dezember

jetzt online

Der Juli-Beitrag hatte die Frage aufgeworfen, wie es denn bei der Schöpfung vor sich geht. Macht es „Plopp“ und die Materie und der Körper sind da? Oder erfolgt es in Stufen, in einem Entwicklungsprozess? Wenn ja, wie entwickelt sich eine Schöpfung, beginnt sie in Wirklichkeit erst mit der Information, manifstiert sich dann als energetisches Muster und bildet zum Schluss erst die materielle Form? Fragen zur Schöpfung klärten wir im November. Bleibt jetzt noch die Frage: „Gibt es Schöpfungsblockaden“? Der Dezember-Beitrag erscheint wie immer am ersten Tag des Monats. Bis dahin …

Hier die bisherigen Themen von 2019:

Im Januar hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles Eins“?
Im Februar hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles Schwingung“?
Im März hatten wir die Frage gestellt: „Läuft alles zyklisch ab“?
Im April hatten wir die Frage gestellt: „Wie entspricht alles einander“?
Im Mai hatten wir die Frage gestellt: „Hat alles Folgen“?
Im Juni hatten wir die Frage gestellt: „Hat alles ein Gegenteil“?
Im Juli hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles geschlechtlich“?
Im August hatten wir die Frage gestellt: „Ist alles sofort Materie“?
Im September haben wir die Frage gestellt: „Ist erst alles Energie“?
Im Oktober haben wir die Frage gestellt: „Ist alles Information“
Im November stellen wir die Frage: „Ist alles Schöpfung“?
Im Dezember stellen wir die Frage: „Gibt es Schöpfungsblockaden“? (aktueller Beitrag)

Im Archiv „Monatsbeiträge“ können noch Beiträge ab Januar 2018 abgerufen werden.

Allgemeines zu den Beiträgen in 2019

In diesem Jahr wollen wir einer Frage nachgehen, die ich bei der Vorbereitung für ein persönliches Coaching neben anderen Fragen stelle: „Wie erklärst Du Dir die Welt?“ Sicher gibt es viele Antworten darauf, vielleicht hat jeder Mensch seine eigene Antwort, das wäre völlig normal, denn kein Mensch ist wie der andere. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten und auch grundlegende Zusammenhänge, die ein Bild ergeben, wie sich die Welt erklären lässt und warum sie so ist, wie sie ist.

In den 12 Monaten dieses Jahres beleuchten wir daher 12 Aspekte, die eine deutliche Rolle spielen, wie wir die Welt sehen könnten und was dazu führt, dass sich die Welt so entwickelt, wie sie es tut..

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®,

der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

 

VonPeter UU

Schöpfungsblockaden

Monatsbeitrag Dezember 2019

Was verhindert eine erfolgreiche Schöpfung?

Von Peter W. Köhne

Seit dem Julibeitrag haben wir nach und nach erfahren, wie Schöpfung funktioniert und wie wir es selbst erlernen und erfahren können. Wie wissen auch, wie sich positive und negative Erwartungshaltungen auswirken. Es gibt aber noch fünf schwerwiegende Störungen, die den Ablauf nicht nur unserer Schöpfungen sondern die Handlungen in der ganzen Welt blockieren können. Ich meine die fünf Perversíonen des Verstandes.

Was das ist? Diese fünf sind dafür verantwortlich, dass in der Welt einiges falsch läuft, es immer wieder Probleme und Schwierigkeiten im Leben der Menschen gibt. Ich rede von den fünf negativen Leidenschaften Lust, Gier, Bindung, Eitelkeit und Ärger. Dies muss ich näher erläutern.

Das liest sich sicher sehr alltäglich, aber genau das ist der Grund, warum die fünf immer wieder unterschätzt werden. Sie schleichen sich heimlich und unterschwellig ein und bevor es uns bewusst wird, stecken wir schon in der Falle. Schauen wir sie uns einmal an, es ist zwar etwas mehr zu lesen, aber es ist wichtig für unser Leben! … und quasi ein Weihnachtsgeschenk …

Beginnen wir mit der  LUST. Am deutlichsten finden wir die Lust in der Genuss-Sucht wie Fress-Sucht, Alkohol- und Zigaretten-Konsum und natürlich in der Abhängigkeit vom Rauschgift und Mode-Drogen. Aber heute äußert sich die Lust auch in Spiel-Sucht, nicht zuletzt mit PC-Spielen. Der Film „Play“, der vor kurzem im Fernsehen zu sehen war, führte sogar soweit, dass die Süchtige nicht mehr zwischen Vision (virtual reality) und Realität unterscheiden konnte und in ihrem Suchtwahn einen Menschen fast umbrachte.

In Richtung Wolllust zeigt sich die Lust bei sexueller Promiskuität, also einem häufigen Wechsel des Sexpartners. Schauen wir die Werbung an, eine ständige Anregung der Begierde und Lust. Interessant dabei ist, dass 85% der Werbung auf die Bedürfnisse und Wünsche der Frauen abgestimmt sind. Langeweile erzeugt Lust, auch darauf zielt die Werbung ab.

Verwandt mit der Lust ist die GIER. Das Wort Gier ist schon in der Be-Gier-de versteckt, womit sich zeigt, dass die Gier Angst hat, um ihre Lust gebracht zu werden. Bei der Gier handelt es sich um Geiz, Falschheit, Heuchelei, Verdrehen der Tatsachen, Bestechung und Betrug aller Art, Räuberei und Meineid. Fast immer sind dies Mittel, um schnell und leicht zu Geld und Ruhm zu kommen, ein sehr zwiespältiger Ruhm. Gier ist eine Bindung an materielle Dinge, sowie auch die Lust eine Bindung an die körperlichen Sinne ist.

Die BINDUNG ist jetzt schon ein paar Mal genannt worden. Die Bindung ist im Verstand verankert und wird auf die körperlich-materielle Ebene projiziert. Bindung, also
Anhaftung an etwas,  entsteht immer auf Grund von Täuschung, also Verblendung, eines der Geistesgifte im Buddhismus. Diese Täuschung entsteht aus einer falschen Wertung z. B. in der Verantwortung für Familie, Stellung, Schulden und Religion. Die meisten Religionen versuchen durch falsche Wertung die Gläubigen an sich zu binden. Durch diese und andere Bindungen wird die spirituelle Entwicklung verhindert. Auch alles Bemühen, der physischen Existenz Dauer zu verleihen, ist Bindung durch Schönheitschirurgie und Medikamente, die angeblich das Leben verlängern sollen, auch Kuren zu Verjüngung zählen dazu.

Nun zu den die letzten beiden Leidenschaften, zunächst die EITELKEIT. Dazu zählt Selbstgefälligkeit, Egoismus und Egomanie. Eitelkeit ist eine bösartige Selbstsucht, die niemals Sinn für Humor hat. In der Selbst-sucht ist wieder die Lust versteckt. Alle fünf Leidenschaften sind in einander verwoben, wo die eine ist, sind die anderen vier nicht fern. Weitere Aspekte der Eitelkeit sind Engstirnigkeit, Anmaßung, Demonstration von Reichtum und Macht in ihrer Haltung und Kleidung. Das erkennen wir oft an Statussymbolen, die das unterstreichen sollen. Eitle Menschen sind rechthaberisch, zänkisch, tadelsüchtig, arrogant und stellen ihre eigene Person besonders heraus.

Diktatoren sind meist eitel, Religionskämpfe werden aus Eitelkeit geführt nach dem Motto, ‚Ich habe Recht’. Der Fehde-Handschuh, der früher zum Duellieren aufforderte, war ein Symbol der Eitelkeit. Das Schlimme an der Eitelkeit ist, dass sie heimtückisch daher kommt. Sie ist die Perversion, die wir als Letzte ablegen.

Als letzte der fünf Leidenschaften nun noch der ÄRGER oder Zorn. Ärger hat immer etwas mit Kampf und Streit zu tun. Ärger diskriminiert andere, z. B. indem man schlecht von anderen denkt, ihre Handlungsweisen kritisiert, ihnen Vorhaltungen über ihre Fehler macht, chronisch an ihnen herumnörgelt, sie ausschimpft, sie verantwortlich macht für etwas, was schief geht, obwohl sie gar nichts damit zu tun hatten, sie schmäht und verdammt. Ärgerliche Menschen sind sehr schnell und leicht beleidigt. Ärger verhindert Aufmerksamkeit und Konzentration. Eine ärgerliche oder zornige Mutter sollte ihr Kind in dem Zustand nicht stillen, das ist Gift für das Kind.

Andere Phasen des Ärgers sind Verleumdung, abfälliger Klatsch, üble Nachrede, Fluchen, Nörgelei, Übellaunigkeit und  Reizbarkeit, aber auch Streitsucht, Neid, Arglist, Ungeduld, Spott und zersetzende Kritik. Es fällt auf, dass sich hier drei andere Leidenschaften eingeschlichen haben, die Lust bei der Streit-sucht und weiter die Gier und Eitelkeit.“

Es gibt das Sprichwort: Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Dies ist ein Paradebeispiel, wie alle fünf Leidenschaften zusammen auftreten. Die Eifersucht ist wirklich eine Sucht. Sucht hat ja etwas mit suchen zu tun, also das suchen nach Lust. Hierbei kehrt sich die Lust sogar um, denn der eine sucht danach, wo der andere Lust empfunden hat. Damit kommt auch der Neid ins Spiel und ebenso der Ärger. Eifersüchtige Menschen fühlen sich in ihrer Eitelkeit verletzt und haben Angst, dass die Bindung an den Partner gelöst werden könnte. Die Be-Gier-de etwas herauszufinden führt zum Schluss sogar soweit, dass der eifersüchtige Mensch begierig ist herauszufinden, was er dem anderen anhängen kann, um dann zu sagen, dass der andere die Schuld hat, wenn man sich jetzt trennen muss. Daraus lässt sich auch schließen, dass in vielen Fällen die Eifersucht dazu dient, den Partner loszuwerden.

Aber genug dieser Betrachtung, besonders vor Weihnachten. Nein, besonders deswegen, denn ich kenne viele Familien, bei denen es in dieser Zeit mehr Streit gibt als im Rest des Jahres und das ausgerechnet zum Fest der Liebe.

Lösen wir das Ganze auf, indem wir das rechte Maß finden und diese Leidenschaften mit dem positiven Gegenpol ausgleichen.

Der Gegenpol der Lust ist innerer Frieden oder innerer Abstand, und damit gut geeignet für die Weihnachtszeit. Unterscheidungsvermögen ist der Gegenpol zur Gier. Wenn wir gelernt haben zu unterscheiden, was wichtig und unwichtig ist, was wirklicher Gewinn oder Verlust ist, was gut ist auszusprechen und was nicht, führt das nach und nach zur Bescheidenheit. Dann ist uns bewusst, dass das, was wir wirklich benötigen, für uns da ist. Wenn wir das wissen, ist jede Gier überflüssig.

Nichtbindung hebt die Bindung auf, an eine Sache, Person, eine Glaubensrichtung oder eine Theorie, und macht uns frei. Es ist völlige Losgelöstheit, die uns entbindet, wir haften dem Materiellen und z. B. auch der Lust bzw. Wolllust nicht mehr an. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass wir absolut enthaltsam leben müssen, wie manche Religionen es verlangen. Sexualität gehört zum Menschen wie Essen und Trinken, aber eben angemessen und liebevoll, also mit dem rechten Maß.

Bei der Eitelkeit ist es gut, wenn wir uns selbst beobachten, denn die Eitelkeit schleicht sich auf leisen Sohlen an uns heran und schon hat sie uns gepackt. Hier ist Einfachheit und Zurückhaltung angesagt. Dies ist eine Haltung der Demut und Bescheidenheit, denn wahre Größe zeigt sich nicht daran, dass man sich mit aller Gewalt in den Vordergrund spielt.

Ärger fordert nicht zuletzt Toleranz und Nachsicht, um ihn zu transformieren. Toleranz führt dabei oft zu der Erkenntnis, dass das, was wir soeben in unserem Ärger am Anderen kritisieren, eine Projektion unserer eigenen Fehler auf den Anderen ist. Mit etwas mehr Nachsicht sind wir auch nicht so schnell beleidigt und können viele Streitereien vermeiden. Toleranz und Nachsicht bringen uns dahin, dass wir immer mehr mit Liebe, Wahrheit und Güte handeln. Stellen wir also folgende Frage und nicht nur in der Weihnachtszeit:

Was in meinem Leben kann ich tun, um das rechte Maß zu finden?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat Dezember 2019 herauszufinden, wie wir die fünf Perversion des Verstandes mit dem rechten Maß der Gegenpole ausgleichen können.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.

Summary: Wie funktioniert die Schöpfung, Lust, Gier, Eitelkeit, Ärger, Bindung, Unterscheidungsvermögen, innerer Abstand, Bescheidenheit, Einfachheit, Nachsicht, Losgelöstheit, Eifersucht, spirituelle Freiheit, Jivan Mukti, Perversionen des Versandes, negative Leidenschaften, das rechte Maß, Erwartungshaltung, Humaneutik

VonPeter UU

Alles ist Schöpfung



Monatsbeitrag November 2019

Alles ist Schöpfung,
nichts existiert ohne sie

Von Peter W. Köhne

Im Beitrag vom Oktober haben wir die Antwort auf die Frage gefunden, die wir im Juli gestellt hatten: „Auf welcher Existenzebene erfolgte die Schöpfung?“ Die Antwort ist, nach Betrachtung der drei Existenzebenen, einleuchtend, die Schöpfung erfolgte ausgehend von der seelisch-informationelle Ebene.

Wir hatten gesagt: In dieser Ebene des göttlichen, heiligen Geistes gibt es noch keine Gegensätze, keine Polarität, nur das Bild davon. Daher ist dort  der Mensch …… zweigeschlechtlich, androgyn, ein Hermaphrodit.

Der Ausgangspunkt einer Schöpfung ist demnach ein Bild, eine Idee oder eine Vision. Da dieses nichtpolare Bild in unserer polaren Welt nicht existieren kann, muss es in eine polare Struktur umgewandelt werden. Dies erfolgt im Organisatorischen Raum S2 mit den Dimensionen x5 und x6, wie schon im letzten Beitrag angedeutet. Was geschieht hier? Das Bild, die Idee, wird als Schwingungsmuster strukturiert, dessen beiden Pole die Frequenz, die Schwingungsrate, also die Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit, und die Amplitude, die Intensität oder Stärke der Frequenz, sind. In manchen Weltanschauungen werden sie auch als Licht und Ton definiert.

Die Frequenz bestimmt dabei, welche Form oder Aussehen dieses Bild in der polaren Welt bekommt und die Amplitude sorgt für die Dichte und Ausprägung der Form. Am Ende dieser schöpferischen Entwicklung steht dann die materialisierte Form, wie wir sie in dieser Welt wahrnehmen können.

Wenn wir uns überlegen, wie viele Ideen, Bilder oder Visionen wir an einem Tag entwickeln, schon allein in unserer Vorstellung oder unseren Gedanken, lösen wir ständig neue Schöpfungsprozesse aus. In wieweit sie sich dann realisieren, hängt von den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Machbarkeit ab.

Ein Beispiel aus dem täglichen Leben: Mir waren Klammern zum Verschließen von Gefrierbeuteln abgebrochen. Das Geschäft, in dem ich sie sonst kaufen bekommen konnte, gab es seit kurzem nicht mehr. Ich musste also warten, bis ich das nächste Mal in die Stadt kam. Als ich in unserem Supermarkt eingekauft hatte und an der Kasse warten musste, schaute ich mich ein bisschen um und … Überraschung! Da lag eine Packung mit diesen Klammern, die ich natürlich sofort mit aufs Band legte. Ich weiß nicht, wer die dort hingelegt hatte. Ich bin danach noch einmal zurückgegangen, um noch ein Packung mitzunehmen. Solange ich auch gesucht habe, ich habe keine mehr gefunden.

Ein ganz simples Beispiel, wie sich meine Schöpfung realisiert hat. Zufall? Nein, ich hatte ja schon früher darauf hingewiesen, dass es für mich keine Zufälle gibt. Die Erfüllung meines Bildes? Darüber lohnt es sich nachzudenken!!

Aber Achtung, wie ich schon mehrmals darauf hingewiesen habe … keine Erwartungshaltung, weder negativ oder positiv, das stört den Entwicklungsprozess.

Und, alles geklärt, wie Schöpfung funktioniert? Dann los! Aber nicht weitersagen … J … Stellen wir uns jetzt folgende Frage:

Welche Schöpfungen haben sich bei mir erfüllt, ohne dass ich mir dessen bewusst geworden bin?

Mit den Monatsbetrachtungen wollen wir helfen, für jeden Monat einen wichtigen Aspekt des Lebens und der Welt aufzuzeigen und zur Umsetzung anzubieten, in diesem Monat November 2019 herauszufinden, was wir schon alles geschöpft habe, ohne es zu bemerken.

Ideal zur Meditation geeignet, um die Tiefe dieser Aussage zu erkennen und in den eigenen Alltag zu integrieren!

Alle Beiträge behandeln auch Inhalte der

HUMANEUTIK®, der Lehre vom guten und richtigen Umgang mit sich selbst und der Menschen untereinander.
Summary: Ebene des göttlichen heiligen Geistes, die Vision Mensch ist zweigeschlechtlich / androgyn, Ausgangspunkt einer Schöpfung ist ein Bild, eine Idee oder eine Vision; Organisatorischer Raum S2, Dimensionen x5 und x6, die Frequenz bestimmt die Form, die Amplitude sorgt für die Dichte, wir lösen ständig neue Schöpfungsprozesse aus, Zufall? Nein, es gibt keine Zufälle, keine Erwartungshaltung